Dreizehntes Kapitel.
Dort in der Mitte hell erglänzt der Tisch,
De« edlen Weine« Gold sich in dem Becher spiegelt;
Jetzt seht »IN» sich zum Fest, ein Jeder »lischt den Wein,Vcrthcilt die Speist und Allen wird gereicht:
Und nl« nun Durst und Hunger sind gestillt,
Naht dem erhnb'nen Wirth der kluge Gnst.
O d y se c.
Der gastfrenndschaftliche Ueberflnß an Magnus Troils Tische,die Anzahl der Gäste, welche in dem Saale speisten, die vielgrößere der Begleiter, Anhänger, demüthigen Freunde undDiener aller Art, welche sich außerhalb gütlich thaten, mit derMenge der ärmeren und weniger geehrten THellnehmer, welcheaus allen Dörfern und Gebieten zwanzig Meilen in der Rundezusammenströmten, an der Güte des freigebigen Udallars Theilzu nehmen, war so groß, daß Triptolemns Jellowley darübervor Erstaunen gar nicht zu sich kommen konnte und innerlichzu zweifeln anfing, ob es klug gcthan sein würde, gerade indiesem Augenblicke und in dem vollen Ergüsse der Gastfreiheit,dem Wirthe, welcher ein so glänzendes Gastmahl gab, einegänzliche Veränderung in allen Sitten und Gebräuchen seinesLandes vorznschlagen.
Freilich fühlte der scharfsinnige Triptolemns, daß er in seinereigenen Person mehr Weisheit vereinige, als alle die anwesen-den Gäste zusammen, nichts von dem Wirthe zu sagen, gegenLessen Klugheit, nach Uellowley's Ansicht, die Ausdehnung seinerGastfreiheit schon den stärksten Beweis gab Aber der Amphi-tryon, bei dem man speist, übt wenigstens für den Augenblick