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3 (1851) Der Pirat
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früher nichts Höheres gekannt, als die Mühseligkeiten und Ge-fahren einer grönländischen Fischfang-Unternehmung zu theilen,denn dahin verlegten die Shetländer die meisten ihrer gefährli-chen Abenteuer. In neuerer Zeit, wo der Krieg wieder auSge-brochen war, hatten die Thaten des Sir Francis Drake,Capitain Morgan und anderer kühnen Abenteurer, derenGeschichte er von Bryce Snailsfoot kaufte, einen tiefen Eindruckauf sein Gemüth gemacht, nnd Capitain Clevelands Anerbieten,ihn mit zur See zu nehmen, ging ihm öfter wieder durch denKopf, wenn auch die Freude über eine solche Aussicht etwasdurch den Zweifel gedämpft wurde, ob er auf die Länge nichtsehr viel an seinem künftigen Befehlshaber auszufehen findenwürde. Das war ihm bereits klar, daß er sehr hartnäckig war,und wahrscheinlich sehr tyrannisch verfuhr, und daß, da sichselbst sein Wohlwollen nicht ohne Beimischung einer Anmaßungvon Obergewalt äußerte, sein gelegentliches Mißfallen nochweit mehr von diesem unangenehmen Bestandthcile an sich ha-ben dürfte, als denen behagen könnte, die unter ihm standen.Und dennoch dachte er, mit welchem Vergnügen er sich selbst beiallen diesen zweifelhaften Aussichten einschiffen würde, wenn erseines Vaters Einwilligung erhielt, um neue Gegenstände zusehen, nnd merkwürdige Abenteuer zu bestehen; da nahm er sichvor, so große Thaten zu verrichten, daß sie der Gegenstand man-cher Erzählung für die lieblichen Schwestern von Burgh.Westrawerden müßten Erzählungen, bei denen Minna weinen,Brenda lächeln, und Beide staunen sollten. Und dieß sollteseine Belohnung für die ausgestandenen Mühseligkeiten undAnstrengungen sein, denn Magnus Troils Herd hatte einenmagnetischen Einfluß auf seine Gedanken, und wie sich dieseauch in seinen wachen Träumen durchkreuzen mochten, war erdoch der Punkt, auf dem sie am Ende stehen blieben.