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3 (1851) Der Pirat
Entstehung
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Nein, Swertha," sagte Mordaunt, der nun ein Vergnügendarin fand, die listige alte Diebin zu quälen.Du erzähltestmir das nie, aber ich sage dir dagegen, daß der Fremde, denNorna mit in den Ort genommen hat, morgen wohl genugsein wird, dich zu befragen, wohin du das aus dem Schiff-bruche geborgene Gut gebracht hast."

Aber wer wird ihm etwas davon sagen, Kind?" sagteSwertha, indem sie ihrem Gebieter schlau in das Gesicht sah.Und was noch mehr ist, ich muß Euch nur sagen, ich habenoch ein schönes Stück Seidcuzeug übrig, das für die Lustbar-keit, zu der Ihr geht, eine gar schöne Weste für Euch ab-geben kann."

Mordaunt konnte sich nicht länger des Lachens über dielistige Art enthalten, mit der die Alte ihn durch einen Theilihres Raubes zu bestechen suchte; und indem er ihr befahl,Alles zum Mittagseffen bereit zu halten, kehrte er zu seinemVater zurück, den er noch auf derselben Stelle und beinaheauch in derselben Stellung, wie vorher, sitzen fand. Als ihrkurzes und mäßiges Mahl beendigt war, sagte Mordaunt zuseinem Vater, daß er jetzt in die Stadt oder das Dorf hinab-gehen wolle, um sich nach dem schiffbrüchigen Seemann zuerkundigen.

Der ältere Mertoun stimmte durch ein Kopfnicken bei.

Er muß es dort sehr unbequem haben, Sir," fügte seinSohn hinzu; eine Bemerkung, die nichts weiter als ein zweitesKopfnicken zur Folge hatte.Es schien, dem Aeußern nach,"fuhr Mordaunt fort,ein Manu von gutem Herkommen zu sein,und wenn auch jene armen Leute alles Mögliche gethan haben, ihnbei seinem jetzigen schwachen Zustande gut aufzunehmen, so"

Ich weiß, was du sagen willst," unterbrach ihn sein Vater;wir sollten, meinst du, etwas zu seiner Hülfe thun. Wohlan,