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3 (1851) Der Pirat
Entstehung
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Mordaunt schwieg, da er wohl wußte, daß sein Vaternicht weiter über den Gegenstand nachforschen wurde; und daer weder der alten Haushälterin zn nahe treten, noch seinenVater zn einem der Ausbruche der Leidenschaft reizen wollte,denen er sich so leicht überließ, wenn er cs gegen seine Ge-wohnheit für nöthig hielt, seiner Dienerin einen Verweis zngeben.

Es war schon spät, als Swertha von ihrem Gange, sehrermüdet und mit einem ziemlich großen Bündel versehen, znrück-kam, der, wie es schien, ihren Antheil an der Beute enthielt.Mordaunt suchte sie sogleich auf, um ihr Vorwürfe über diefalschen Nachrichten zu machen, mit denen sie ihn und seinenVater hintergangen hatte; allein die angeklagte Matrone bliebihm die Antwort nicht schuldig.

In der That," sagte sie,hätte sie geglaubt, cs sei Zeit,daß Mr. Mertonn nach Hanse ginge und Bandagen hole, alssie gesehen hätte, mit ihren eigenen zwei Augen, wie Mordauntdie Klippen wie eine wilde Katze hinabklcttcrte, sie hätte ge-dacht, er würde sich alle Glieder zerschmettern, und es würdeein Glück sein, wenn am Ende Bandagen noch hülfen; undeben so hätte sie auch ihm, Mordaunt, wohl sagen können,sein Vater sei unwohl und habe kreideweiße Backen, da mandieß noch jetzt nicht längnen könnte."

Aber Swertha," sagte Mordaunt, sobald ihre lärmendeVerthcidignng ihm Zeit zur Antwort ließ,wie kamst du, diedu im Hause und bei deinem Spinnrade hättest beschäftigt seinsollen, heute Morgen nach den Erichs-Stufen? Und machst dirum meinen Vater und mich alle diese unnöthige Mühe? Undwas ist in dem Bündel, Swertha? Ich fürchte sehr, d» hastwider das Gesetz gesündigt und bist hinauSgegangcn, um ausdem Schiffbruche etwas für dich zu retten."