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„Das ist sehr wahrscheinlich," sagte sei» Vater mit ernsterFassung, „aber später oder früher hätten doch Aste nntcrgehcnmüssen. Was liegt daran, ob der Vogelsteller, dem Nichts ent-geht, sie ans einmal von jenem zertrümmerten Verdeck weghaschte,oder aber sie einzeln, wie der Zufall sie ihm überlieferte, in seineKrallen bekam? Was liegt daran? das Verdeck, das Schlacht-feld haben eben die Gefahr für uns, wie unser Tisch und unserBett, und wir entgehen dem einen nur, um ein unbefriedigendesund ermüdendes Dasein fortzuleben, bis wir an dem andernsterben. Ich wollte, die Stunde wäre gekommen, — die Stunde,deren Annäherung die Vernunft uns wünschen ließe, wennuns nicht die Natur die Furcht davor so tief cingeprägt hätte!Du wunderst dich über solche Betrachtungen, weil das Lebendir noch neu ist; ehe du mein Alter erreichst, werden sie auchmit deinen Gedanken verschwistert sein."
„Wahrlich, Sir," erwiderte Mordaunt, „ein solcher Wider-wille gegen das Leben ist doch nicht die nothwendige Folgeeines vorgerückten Alters?"
„Für alle Die, welche genug Verstand haben, zu schätzen,was es wirklich werth ist," sagte Mertoun. „Die, welche, wieMagnus Troll, so viel von den thierischen Neigungen an sich ha-ben, daß sie an der Sinnesbefriedigung Geschmack finden, werdenvielleicht, wie die Thiere, schon durch das reine Dasein befriedigt."
- Mordaunt gefiel weder die Rede noch das Beispiel. Er warder Meinung, daß ein Mann, der seine Pflichten gegen Andere soredlich erfüllte, wie der gute, alte Udallar, hell die Sonne seinenUntergang bescheinen zu sehen, ein größeres Recht habe, als das,welches ihm die bloße Fühllosigkeit geben konnte. — Aber er ließdas Gespräch fallen, denn wenn er mit seinem Vater zu streitenanfing, hatte dieß immer die Folge, daß dieser aufgebracht wurde;deßhalb wendete er seine Aufmerksamkeit abermals auf das Wrack.