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3 (1851) Der Pirat
Entstehung
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geschlossen erscheinenden Gegend oft, wenigstens auf einige Zeit,eine Art von Zander verleiht, welcher etwas von der Mannigfaltig-keit eines angcbaute» und gepflanzten Gefildes verräth. Tausendfluchtige Tinten von Schatten und Licht glitten über das wildeMoor und die Felsen und Buchten, welche sich immer weiter vorihnen ausbreitetc», je höher die Wanderer hinanklimmten.

Der ältere Mertonn blieb oft stehen und blickte umher; einigeZeit glaubte der Sohn, er verweile, um die Schönheiten der Ge-gend zu genieste»; als sie aber den Hügel Hinaufstiegen, bemerkteer, daß sein Athem kurzer und seine Schritte wankender undmühsamer wurden, und sah nicht ohne einige Unruhe, daß seinesVaters Kräfte für den Augenblick erschöpft waren, und daß er dasBergsteigen beschwerlicher und angreifender als gewöhnlich fand.Er trat deßhalb näher zu ihm, »nd reichte ihm stillschweigendseinen Arm, ein Dienst, welchen die Ehrerbietung der Jugendgegen das Alter und Mordannts kindliche Liebe natürlich machte,nnd den Mertonn Anfangs in diesem Sinne zu betrachten schien,denn er nahm stillschweigend die ihm dargebotene Hülfe an.

Der Vater bediente sich der Unterstützung seines Sohnes indeßnur einige Minuten. Sie waren noch nicht hundert Schritte weitergegangen, als er Mordaunt plötzlich, ja beinahe rauh, von sich stieß,und, als ob ihm irgend eine Erinnerung doppelte Kräfte gäbe, denBerg vollends mir so großen nnd schnellen Schritten Hinanstieg,daß Mordaunt Mühe hatte, ihm zur Seite zu bleiben. Er kannteseines Vaters eigentkümliches Wese», und wußte aus manchenunbedeutende» Umständen, daß er, trotz der Sorgfalt, die er aufseine Erziehung verwendet, nnd obgleich er der einzige Gegenstandseiner Aufmerksamkeit auf Erden zu sein schien, ihn dennoch nichtliebte. Nie hatte er indeß dieseUeberzeugung lebendiger erhalten,als durch die hastige Rauhheit, mit der Mertonn seines SohnesBeistand zurückwies, welchen sonst Ältere Leute gern von jüngeren