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zwischen Beiden nicht entscheiden — sie sind Beide sehr hübsch,aber einander durchaus nicht ähnlich. Minna hat dunklesHaar und ist ernster, als ihre Schwester, — ernster, aberkeineswegs grämlich oder düster."
„Hm," antwortete der Vater; „du bist sehr ernst gezogen,und diese Minna gefällt dir also am besten?"
„Nein, Vater, wahrhaftig, ich kann ihr keinen Vorzug vorihrer Schwester Brenda geben, die so fröhlich ist, wie ein Lamman einem Frühlingsmorgen; sie istnicht so groß, als ihre Schwe-ster, aber so wohlgebaut und eine so vortreffliche Tänzerin" —
„Da sie sich am besten dazu schickt, einen jungen Mann zuerheitern, der ein langweiliges Haus und einen trübsinnigenVater hat," sagte Mr. Mertonn.
Nichts in seines Vaters Betragen war Mordaunt je so aus-gefallen, als die Beharrlichkeit, mit welcher er ein Thema zu ver-folgen schien, das seiner gewohnten Gedankenrichtung und Ge-sprächsweise so wenig entsprach. Er begnügte sich indessen, nocheinmal zu beantworten: daß die beiden jungen Damen die höchsteBewunderung verdienten, daß er sie aber inseinen Gedanken nieverglichen, und dann die eine niedriger, als die andere gestellthätte; daß ein Anderer vielleicht besser zwischen ihnen entscheidenkönnte, je nachdem er einer ernsten oder einer fröhlichen Gemüths-stimmnng, einer dunkeln oder weißen Gesichtsfarbe den Vorzuggäbe; daß er aber an der Einen keine ausgezeichnete Eigen-schaft bemerkt hätte, die nicht von einer gleich anziehenden beider Andern ausgewogen würde.
Es ist leicht möglich, daß die Ruhe, mit welcher Mordauntdiese Erklärung gab, den Vater, in Rücksicht auf das, was er zuerfahren wünschte, nicht befriedigte; allein Swertha trat in diesemAugenblicke mit dem Frühstück ein, und der Jüngling nahm, trotzseines späten Abendessens, das Mahl mit so großer Eßlust ein, daß