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„Und du wärest in Bnrgh-Westra, nicht wahr?" fuhr seinVater fort.
„Ja, Vater!" erwiderte Mordaunt. — Der ältere Mer-toun schwieg eine Zeitlang, ging die Stube, in tiefem Still-schweigen und mit der Miene des düsteren Nachdenkens, aufund ab, und es schien, als ob er wieder in seine trübe Stim-mung verfallen wollte. Plötzlich wandte er sich aber gegenseinen Sohn, und sagte in fragendem.Tone: „Magnus Troilhat zwei Töchter, — cs müssen jetzt erwachsene Mädchen sein;man hält sie für schön, nicht wahr?"
„Allgemein, Vater!" antwortete Mordaunt überrascht, sei-nen Vater nach Personen eines Geschlechtes fragen zu hören,von dem er gewöhnlich mit Geringschätzung sprach. DieseUeberraschung wuchs aber noch bei des Vaters nächster Frage,die eben so kurz, als die erste gethan wurde.
„Welche halst du für die Schönste?"
„Ich, Vater?" erwiderte der Sohn mit einiger Verlegen-heit; „wahrhaftig! ich kann darüber nicht urtheilcn; ich habedarüber nie nachgcdacht, welche die Schönste ist. Es sind Beidesehr hübsche junge Mädchen."
„Du weichst meiner Frage ans, Mordaunt, und doch habeich vielleicht besondere Gründe, wegen welcher ich es wünschenmöchte, deinen Geschmack in dieser Hinsicht zn wissen. Ich ver-liere meine Worte nicht gern unnütz. Ich frage dich noch einmal,welche von Magnus Troils Töchtern du für die Schönste hältst?"
. „Wahrhaftig, Vater".— antwortete Mordaunt — „aberSic scherzen nur, daß Sie mir eine solche Frage vorlegen."
„Junger Mensch," entgegnete hierauf Mcrtonn, mit Augen,die vor Ungeduld zu rollen und zu blitzen begannen, „ich scherzenie. Ich verlange eine Antwort auf meine Frage."
„Nein, auf mein Wort, Vater," sagte Mordaunt, „ich kann