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3 (1851) Der Pirat
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Nein ich werde es nicht thun, Norna," entgegneteMordannt;ich kenne die Beweggründe nicht, welche dich ver-möge», mich dazu zu veranlassen, und ich werde auf diesedunklen Drohungen hin nicht ans einem Hause gehen, in demman mich bei einem Sturme, wie dieser, gastfreundlich ausge-nommen hat. Wenn die Eigenthnmer an unseren Gebrauchunbeschränkter Gastfreiheit nicht gewöhnt sind, so bin ich ihnenum so mehr verpflichtet, daß sie ihren Sitten untren gewordensind, und mir ihre Thüre geöffnet haben."

Er ist doch ein braver Bursch" sagte Baby, deren aber-gläubische Gedanke» durch die Drohungen der vermeintlichenZauberin aufgeregt worden waren, und welche, bei aller ihrerhabsüchtigen, engherzigen und neidischen Gemüthsart, doch nocheinige Funken eines höheren Gefühles in sich trug, das dieerhabenen Gesinnungen Anderer zu würdigen vermochte, ob-gleich sie es für z» theuer hielt, dieselben auf ihre alleinigenKosten zu hegen.Er ist ein braver Bursch," wiederholtesic,und werth, daß ich zehn Gänse für ihn kochte oderbriete, wenn ich sle hätte. Ich stehe dafür, er ist aus edlemGeschlecht und hat kein Bauernblut in seinen Adern."

Höre mich, junger Mordannt," sagte Norna,und geh'aus diesem Hause. Das Schicksal hat hohe Absichten mit dir.Du sollst nicht in dieser Hütte bleiben, um unter ihren elendenTrümmern, bei den Ueberbleibseln ihrer noch elenderen Be-wohner begraben zu werden, deren Leben so wenig werth ist,als der Hauslauch, welcher jetzt auf ihrem Dach wächst, undwelcher bald zwischen ihren verstümmelten Gliedern zerquetschtdaliegen wird."

Ich ich ich werde Weggehen," sagte Jellowley, der, un-geachtet er sich bisher wie ein gelehrter und weiser Mann geber-