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3 (1851) Der Pirat
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verschwenderische Gastfreiheit der shetländischen Inseln gewöhnt,vermnthcte er, daß irgend ein großes und unerklärbares Un-glück die Familie getroffen habe, und suchte nun einen Platz,von wo aus er gewaltsam in das Hans eindringen könne, »msowohl über die Lage der Bewohner in's Klare zn kommen,als auch für sich selbst ein Obdach z» erhalten. Seine jetzigeBcsorgniß war indeß eben so unnütz, als sein früherer Unge-stüm. Triptolemns und seine Schwester hatten den ganzenLärm sehr gut gehört, und sich bereits sehr heftig darüberherumgestritten, ob cs rathsam sei, die Thüre zu öffnenoder nicht.

Mrs. Baby war, wie wir sie oben geschildert haben, keineFreundin von der Ausübung der Gastfreundschaft. Auf ihremPachthofe zu Cauldshouthcrs, in den Mearns, war sie derSchrecken aller herumziehenden Handwerker, Hansirer, Zigeuner,alter Bettler u. s. w. gewesen; auch konnte Keiner, wie siesich dessen rühmte, selbst nicht der Verschlagenste, behaupten,je den Ton ihrer Klinke gehört zu haben. Auf Shetland, wodie neuen Ansiedler mit der ungemeinen Ehrlichkeit und Ein-falt aller Stände noch nicht bekannt waren, vereinigten sichArgwohn und Furcht bei ihnen mit der Begierde, zu sparen,zu dem Wunsche, alle wandernden Gäste von zweideutigemCharakter ansschließen zu können; der zweite dieser Beweg-gründe hatte sogar auf Triptolemns selbst Einfluß, der wederargwöhnisch, noch geizig war, aber doch wußte, daß es weniggute Menschen, noch weniger tüchtige Pächter gebe, und derden gehörigen Antheil von der Weisheit erhalten hatte, welchedie Selbsterhaltung als das erste Gesetz der Natur darstellt.Diese Winke mögen zur Erläuterung des folgenden Gesprächesdienen, welches zwischen Bruder und Schwester stattfand.

Der Himmel gebe seinen Segen," sagte Triptolemns, als