der Hinneigung der guten Frau zum Presbyterianismus dieWage gehalten haben würden, ist die Frage; es war indessenbestimmt, daß ihr Eifer nicht auf eine so harte Probe gestelltwerden sollte. Sic starb, ehe ihr Sohn seine Studien voll-endet hatte; ein Verlust, der ihren Gatten so tief betrübte,als man es erwarten konnte. Der erste Schritt, welchen deralte Jasper nach erlangter ungetheilter Herrschaft that, war,seinen Sohn von St. Andrews zurückzurufen, damit er ihmbei seinen häuslichen Geschäften zur Hand gehe. Jetzt hätteman also glauben sollen, daß unser Triptolemus, welcher nunausübe» sollte, was er in der Theorie so emsig studirt hatte,sich (um ein Glcichniß zu brauchen, das er gewiß für sehrtreffend gehalten hätte) wie ein Füllen auf der Weide befin-den würde. Doch was sind die Gedanken der Menschen; wasihre trügerischen Hoffnungen!
Ein lachender Philosoph, der Demokrit unserer Zeit, ver-glich einst das menschliche Leben mit einer Tafel mit einerMenge von Löchern, wo für jedes ein Stift vorhanden sei,der genau darein passe. Diese Stifte würden indeß sehr schnellund ohne Auswahl eingesteckt, und so verursachte dann derZufall oft die allerseltsamsten Mißgriffe. „Denn," schließt derRedner mit großer Erhabenheit, „wie oft sehen wir nicht, daßder runde Mensch in einem dreieckigen Loche steckt?" Dieseneue Erklärung der Launen des Zufalls erregte bei jedem An-wesenden ein krampfhaftes Gelächter, einen fetten Aldermannausgenommen, der die Sache zu seiner eigenen zu machenschien und versicherte, mit so Etwas sei gar nicht zu spaßen.Um aber dicß ganz vortreffliche Glcichniß weiter dnrchzuführen,muß ich sagen, daß es mir klar ist, Triptolemus sei aus demSacke mit Stiften weniqstens um ein Jahrhundert zn frühausgeschüttet worden. Wäre er zu unserer Zeit auf die Welt-