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3 (1851) Der Pirat
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lands ei», die er mit vielem Geist und großer Fertigkeit vor-trug. Wenn eine Gesellschaft verlarvt, oder wie man es in Shet-land nennt, alsGuizards, einem benachbartenLaird oderUdal-lar einen Besuch abstattete, so war es eine gute Vorbedeutungfür dieUnternehmung, wenn MordauntMertoun bewogen wer-denkonnte, das Amt des Skudler oder Anführers des Haufenszu übernehmen. Bei diesen Gelegenheiten führte er voll Scherzund Fröhlichkeit sein Gefolge von Haus zu Haus, brachte Freudemit, wo er erschien, und hintcrließ Bedauern, wenn er schied. Sowurde Mordaunt überall bekannt, und wußte sich beliebt zu ma-chen, wohin er kam. Die häufigsten Besuche stattete er aber in demHanse des Wirthes und Beschützers seines Vaters ab, des Mr.Magnus Troil.

Es war nicht allein die herzliche und aufrichtige Bewillkom-mung des alten Magnaten, noch die Rücksicht darauf, daß er inder T-at seines Vaters Gönner war, was diese häufig wiederhol-ten Besuche veranlaßte. Die Hand, welche den Jüngling bewill-kommte, wurde von diesem eben so freudig ergriffen, als sie auf-richtig dargereicht ward, während der alte Udallar, sich in seinemgewaltigen Stuhle erhebend, dessen innere Seite mit wohlge-gerbten Seehundsfellen ausgefüttert, und dessen Gestell von fe-stem Eichenholz von dem rohen Eisen eines Hamburger Zimmer-manns gearbeitet warihm sein Willkommen mit einer Stimmeentgegenrief, welche in alten Zeiten die Rückkehr des Jul, desgrößten Festes der Gothen, gefeiert haben könnte. Es gababer hier anderes Metall, das kräftiger anzog, und jüngere Her-zen, deren Willkommen, wenn auch nicht so laut, doch eben sofreundlich war, als das des fröhlichen Udallars. Doch dieß istein Gegenstand, den wir nicht am Ende eines Kapitels erörternkönnen.