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liche Vergnügungen, welche für Mordaunts Alter besser zupassen schienen, als die wilden Erzählungen und die rauhen,körperlichen Anstrengungen, deren wir eben erwähnten. DerWinter, während dessen wegen der Kürze der Tage die Ar-beit unmöglich wird, ist in Shetland die Zeit der Lustbarkei-ten, der Feste und des Vergnügens. Was der Fischer im Som-mer erworben hat, wird ausgegeben, ja verschwendet, um dieFröhlichkeit und Gastfreundschaft an seinem Herde zu erhal-ten, mährend die Landeigenthümer und vornehmen Gutsbe-sitzer auf der Insel ihrer Neigung znr Geselligkeit und Gast-freundschaft doppelt frei den Zügel schießen lassen, zahlreicheGäste in ihre Häuser laden, und der Strenge der Jahreszeitdurch Scherz, Lust, Gesang und den Klang der Becher zu be-gegnen suchen.
Bei den Lustbarkeiten dieser fröhlichen, obwohl strengenJahreszeit zeigte Niemand mehr Lebendigkeit, als der jungeMertoun. Sobald seines Vaters Gemüthszustand seine Abwe-senheit gestattete, oder vielmehr erforderte, ging er von Hauszu Haus, überall ein willkommener Gast, und lieh seine wil-lige Stimme zum Gesänge und seinen Fuß zum Tanze. EinBoot — oder wenn das Wetter Ließ nicht erlaubte, wie es oftder Fall war —eines der zahlreichen Pferde, welche in Heerdenauf den Mooren herumlaufen, und zu Jedermanns Gebrauchfrei stehen — brachte ihn von der Wohnung eines gastlichenShctländers zu der andern. Niemand that cs ihm in demkriegerischen Schwerttanze zuvor, eine Art von Vergnügung,welche noch von den Gewohnheiten der alten Norweger stammte.Er konnte auf dem Gue und der gewöhnlichen Geige die va-terländischen melancholischen und leidenschaftlichen Weisen spie-len, und mischte, um die Einförmigkeit weniger fühlbar zumachen, oft die lebendigeren Lieder aus dem Norden Schott-