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von den kalten Speisen gelebt, die gerade vorräthig waren.Ich bürge dir dafür, Swertha, wenn d» ganz dreist auf'sSchloß gehst, und deine Geschäfte wie gewöhnlich verrichtest,wird mein Vater dir nicht ein Wort sagen."
Swertha bedachte sich Anfangs, diesen kühnen Rath zu be-folgen. Sie sagte: ihrem Bedünken nach hätte Mr. Mertoun,als er zornig war, eher wie der höllische Feind ausgesehen,als wie ein Berserker, seine Augen hätten Feuer ausgesprüht,und der Schaum ihm auf den Lippen gestanden, und es würdedie Vorsehung versuchen heißen, wenn sle sich einer solchenGefahr abermals aussehte. Der Sohn sprach ihr indessenMuth ein, und sie entschloß sich endlich, dem Vater wiederunter die Augen zu treten, kleidete sich in ihre gewöhnlicheHauskleidung, was Mordannt vorzüglich empfohlen hatte,schlich sich auf das Schloß, übernahm ihre verschiedenen und zahl-reichen häuslichen Verrichtungen wieder, und schien dabei so ange-legentlich beschäftigt, als ob sie nie außer Dienst gewesen wäre.
Am ersten Tage nach ihrer Rückkehr zn ihrem Amte ließsich Swertha gar nicht vor ihrem Gebieter sehen, sondernglaubte, daß nach einer dreitägigen Nahrung mit kalter Speiseeine warme Schüssel, mit all' der Kunst bereitet, welche ihr zuGebote stand, die beste Empfehlung für sie sein würde. AlsMordaunt ihr sagte, daß sein Vater die Veränderung im Essengar nicht einmal beachtet hätte, und da sie selbst bemerkte,daß, wenn sie gelegentlich bei ihm vorüberging, ihre Erschei-nung auf ihren sonderbaren Gebieter gar keinen Eindruckmachte, begann sie zu vermuthen, daß die ganze Sache ausMr. Mertouns Gedächtniß entschwunden sei. Zn diesem Glau-ben wurde sie auch nicht eher wankend gemacht, als bis einesTages ihre Stimme in einem Streite mit der andern Dienst-magd lauter als gewöhnlich wurde, und ihr Gebieter, der zu-
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