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3 (1851) Der Pirat
Entstehung
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nächst die Sache der Swertha, der verbannten und aus demSchlosse vertriebenen Matrone, in Erwägung, die sie, als eineerfahrene und nützlicheBundesgcnossin, womöglich gern wie-der in ihr altes Amt eingesetzt gesehen hätten. Hier aberreichte alle ihre Weisheit nicht aus, und Swertha nahm nunin ihrer Noth ihre Zuflucht zu Mordaunt Mertoun's Vermitte-lung, dessen Gunst sie sich durch ihre Bekanntschaft mit denalten norwegische» Ballade» und schauerlichen Erzählungenvon den Trows oder Trews (den Zwergen der alten nordischenBarden) erworben hatte, mit denen die abergläubische Vorzeitso manche einsame Höhle und so manches dunkle Thal inDun-roßneß, so wie jeden andern Distrikt in Schottland, bevölkerthatte.Swertha," sagte der Jüngling,ich kann nur wenigfür dich thun, wohl aber magst du für dich selbst sprechen.Meines Vaters Zorn gleicht dem Grimme der alten Kämpen,von denen du zuweilen singst."

»Ja, ja, Fisch meines Herzens" erwiderte die alte Frau,in erhaben-weinerlichem Tonedie Berserker! Das warenKämpen, welche vor der gesegneten Zeit des heiligen Olafslebten, und sich wie Wüthende in Schwerter, Sperre, Harpu-nen und Musketen stürzten, sie in Stücken brachen, wie einWallfisch ein Häringsnetz zerreißt, und sobald der Grimm vor-über war, so schwach und wandelbar waren, wie Wasser."

So ist es, Swertha," sagte Mordaunt-Mein Vaterdenkt nie mehr an seinen Zorn, sobald er vorüber ist, und hatso viel von einem Berserker an sich, daß, so ausgebracht er aneinem Tage auch gewesen sein mag, er doch am andern nichtsmehr davon weiß. So hat er denn auch deine Stelle in derHaushaltung des Schlosses noch nicht wieder besetzt; wir ha-ben keinen Bissen warmes Essen gehabt, seit du weggegangenbist, kein Brod ist gebacken worden, sondern wir haben nur