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3 (1851) Der Pirat
Entstehung
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wenig aus, wie über seine eigenen Angelegenheiten. Er wurdeindes zuweilen zu Erörterungen veranlaßt, aus denen, wiegegen seinen Willen, hervvrging, daß man es mit einem Mannevon Bildung und Welt zu thnn habe; zu andern Zeiten schiener sich auch wohl, gleichsam zur Vergeltung der Gastfreundlich-keit, mit der man ihn hier ausgenommen hatte, selbst gegenseine angenommene Natur, zu zwingen, die Unterhaltung sei-ner Umgebung zu thcilen, besonders wenn sie den ernsten,schwermnthigen oder satyrischen Ton annahm, der zu seiner eig-nen Gemüthsstimmnng am besten paßte. Bei solchen Gelegen-heiten waren die Shetländer einstimmig der Meinung, daß ereine vortreffliche Erziehung erhalten haben müßte, und daß diesenur in einer Hinsicht auffallend vernachlässigt worden sei, näm-lich darin, daß Mr. Mertonn kaum den Vordcrtheil eines Schif-fes von dem Hinterthcile zu unterscheiden wußte, und eine Kuhein Boot besser zu regieren verstand, als er. Man konntenicht begreifen, wie man bei so großen Talenten in andererHinsicht, eine so grobe Unwissenheit in der allernothwendigstenKunst (wenigstens für die shetländischen Inseln) vcrrathenkönne: aber so verhielt es sich in der That.

Wenn Basil Mertonn nicht aus die eben erwähnte Art an-geregt wurde, sah man ihn gewöhnlich in sich gekehrt unddüster. Laute Fröhlichkeit verscheuchte ihn sogleich, und selbstdie bescheidene Munterkeit eines freundschaftlichen Kreises hattejedes Mal die Wirkung auf ihn, daß er noch in liefern Trüb-sinn versank, als man sonst an ihm bemerkte.

Frauenzimmer haben gewöhnlich eine besondere Sucht, Ge-heimnisse zu ergründen und Kummer zu mildern, vorzüglichwenn diese beiden Umstände einen Mann betreffen, der gutausfleht, und in seinen besten Jahren steht. Es ist daher wohlmöglich, daß dieser gchcimnißvolle und träumerische Fremdling