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3 (1851) Der Pirat
Entstehung
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schaff, Fragen zu thnn, deren Beantwortung ihrem Gastevielleicht schwer oder unangenehm wäre, und statt, wie es inandern Ländern wohl zu geschehen pflegt, Mr. Mertoun Et-was herauszulocken, was er gern verschwiegen hätte, begnüg-ten sich die besonnenen Shetländer damit, das, was ihm imLaufe der Unterhaltung etwa entschlüpfte, begierig aufzufassen.

Aber der Felsen in einer arabischen Wüste spendet nicht spär-licher Wasser, als Mr. Basil Mertoun selbst nur zufällige Aeuße-rungen hören ließ, und die Höflichkeit der Leute von Thulewurde gewiß nie auf eine härtere Probe gestellt, als hier, wo stefühlten, daß die gute Lebensart es ihnen verböte, die nähern Ver-hältnisse eines so geheimnißvollcn Mannes auszukundschaften.

Was wirklich von ihm bekannt war, ließ sich kurz zusam-menfaffen. Mr- Mertoun war nach Lerwick, was damals ebenzu steigen anfing, aber noch nicht als die Hauptstadt der Inselanerkannt war, auf einem holländischen Schiffe gekommen, nurvon seinem Sohne, einem hübschen Knaben von ungefähr vier-zehn Jahren, begleitet. Er selbst mochte etwas über vierzigJahre alt sein; der holländische Schiffer hatte ihn bei einigenseiner Freunde eingeführt, von denen er gewöhnlich gegenWachholderbranntwein und Gewürzkuchen kleine shetländischeOchsen, geräucherte Gänse und Strümpfe von Lammswolleeinhandeltc, und obgleich Mynheer nur sagen konnte:DatMynheer Mertonn syue Passagie wie een Gentleman betaltHeft, en Heft einen Kruitz-Dollar außerdem aau het Scheps-volk gegeven," so reichte dieß doch schon hin, des HolländersPassagier in einen Kreis achtbarer Familien einzuführen, wel-cher sich bald erweiterte, als man sich überzeugte, daß derFremde ein Mann von bedeutenden Kenntnissen sei.

Diese Entdeckung wurde aber gleichsam pur floroe gemacht,denn Mertoun ließ sich über allgemeine Gegenstände eben so