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2 (1851) Robin der Rothe
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Brief von ihr, der mich in Bezug auf ihre Sicherheit beruhigte.Sie gab mir darin zu verstehen, daß die gelegene Erscheinung Mac-Gregor's und seiner Leute keineswegs zufällig war. Die schottischenVornehmen, so wie die in England, welche an dem Aufstande Lheilgenommen hatten, waren vorzüglich besorgt, Vernon's Flucht zubefördern, da er, als ein alter und vertrauter Anhänger des Hau-ses Stuart, genug wußte, um halb Schottland unglücklich zumachen. Robin der Rothe, dessen Scharfsinn und Muth so erprobtwaren, wurde ausersehcn, seine Flucht zu begünstigen, und Os-baldistonc-Hall zu dem Orte der Zusammenkunft bestimmt. DerPlan wäre beinahe durch des unglücklichen Rashlcigh Thätigkeitvereitelt worden. Er gelang indcß vollkommen. Vcrnon und seineTochter fanden Pferde bereit, und unter dem Geleite Mac-Gre-gor's, der das Land genau kannte, erreichten sie einen westlichenHafen, und schifften sich sicher nach Frankreich ein. Derselbe Kauf-mann berichtete mir auch, man zweifele an Vernon's Genesung voneiner auszehrenden Krankheit, der Folge der Beschwerden und Ent-behrungen, welche er in der letzten Zeit zu erdulden gehabt hatte.Seine Tochter befand sich in einem Kloster, und obgleich ihr Vaterwünschte, daß sie den Schleier nehmen möchte, überließ er diesdoch ganz ihrer eigenen Entscheidung.

Als mich diese Nachrichten erreichten, gestand ich meinem Va-ter offen meine Neigung, und er erschrak nicht wenig über den Ge-danken, mich mit einer Katholikin vcrheirathet zu sehen. Aber erwünschte cs dringend,mich fixirt zu sehen," wie er es nannte;auch erkannte er cs, daß ich meine eigenen Neigungen geopferthatte, indem ich mit Herz und Hand an seinen HandelsgeschäftenLheil nahm. Nach einer kurzen Zögerung und mehreren Fragen,die ich zu seiner Zufriedenheit beantwortete, brach er in die Worteaus:Ich hätte nicht geglaubt, daß ein Sohn von mir Herr von