Osbaldistone-Manor werden sollte, und noch weniger, daß er sichseine Gattin aus einem französischen Kloster holen würde. Abereine so pflichtgetreue Tochter muß auch eine gute Ehefrau werden.DuhastDich an das Comptoir gesetzt, Frank, uns mir zu gefallen;es ist daher billig, daß Du Dir zu gefallen lebst."
Wie ich meine Heirath beschleunigte, brauche ich Dir nicht zusagen. Du weißt auch, wie lange und wie glücklich ich mit Dianalebte. Du weißt, wie ich sie betrauerte. Aber Du weißt nichr,wie sehr sie die Trauer ihres Gatten verdiente, — Du kannst dasNichtwissen.
Ich habe weiter keine romantischen Abenteuer, noch in derThat sonst irgend etwas zu erzählen, da die spätem Ereignisse mei-nes Lebens Dir so wohl bekannt sind, als Einem, der mit freund-licher Uebereinstimmung die Freuden und Leiden desselben theiltc.Ich besuchte Schottland oft, sah aber nie wieder den kühnen Hoch-länder, der auf die frühem Ereignisse meines Lebens so viel Einflußhatte. Bon Zeit zu Zeit erfuhr ich jedoch, daß er noch immer, sei-nen mächtigen Feinden zum Trotze, in den Gebirgen am Loch Lo-mond lebte, und daß er sogar auf gewisse Weise, bei seinem selbst er-wähnten Amt eines Beschützers von Lennox, in welcher Eigenschafter soregelmäßig Schutzgeld erhob, wie die Landbesitzer ihre Abga-ben, die Nachsicht der Regierung genoß. Es scheint unmöglich,daß sein Leben kein gewaltsames Ende genommen haben sollte, unddennoch starb er im hohen Alter, gegen das Jahr 1733, eines fried-lichen Todes, und ist noch immer in seiner Gegend, als der RobinHood von Schottland, die Furcht der Reichen, aber der Freund derArmen, bekannt, und begabt mit manchen Eigenschaften des Ko-pfes und des Herzens, welche einen minder zweideutigen Beruf,als den, zu welchem sein Schicksal ihn verdammte, geehrt habenwürden.