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2 (1851) Robin der Rothe
Entstehung
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in den Wagen steigen müsse, um Rashleigh zu unterstützen. Ergehorchte, sah aber aus, als verstehe er nur halb, was ich meine.Wir lenkten hierauf die Pferde um, öffneten das Thor der Allee,und fuhren langsam nach dem Schlosse zurück.

Einige von den Flüchtlingen waren auf Umwegen schon dortangekommen, und hatten die Besatzung durch die Nachricht er-schreckt, Rashleigh, Jobson und alle übrigen Begleiter wären amEingänge der Allee von einem ganzen Regiment wilder Hochländerin Stücken gehauen worden. Wir hörten daher bei Erreichung desSchlosses ein dumpfes Summen, wie wenn Bienen in ihren Körbenin Bewegung sind. Jobson, der sich nun wieder etwas erholt hatte,machte sich sogleich mit lauter Stimme bemerkbar. Er war um soungeduldiger, aus dem Wagen erlöst zu werden, da einer von sei-nen Begleitern, der Gerichtsdiener, eben an seiner Seite gestor-ben war.

Rashleigh lebte noch, war aber so schwer verwundet, daß seinBlut den Boden des Wagens bedeckte, und von dem Eingänge bisin die Steinhalle, wo man ihn in einen Lehnstuhl setzte, langeSpuren zurückließ. Einige suchten das Blut zu stillen, währendAndere nach einem Wundarzte riefen, und doch Niemand geneigtschien, ihn zu holen.

Quält mich nicht," sagte der Verwundete.Ich weiß, daßmir kein Beistand helfen kann. Ich sterbe." Er richtete sich imLehnstuhle auf, obwohl Lodcsschweiß seine Stirn bereits bedeckte,und sprach mit einer Festigkeit, die über seine Kräfte schien:Vet-ter Frank, tretet zu mir." Ich näherte mich.Ihr solltnurvon mir hören, daß die Qualen des Todes nichts in meinen Gesin-nungen gegen Euch ändern. Ich haß' Euch," sagte er, und derAusdruck von Wuth verlieh den Augen, die sich bald auf immer