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den Reitern verschlossen. Zu gleicher Zeit wurde der Wagen durchdas Vieh, zwischen welches wir geriethen, aufgchaltcn. ZweiBegleiter stiegen ab, um die Baumstämme wegzuschaffen, die, wiesie glaubten, nur zufällig oder aus Nachlässigkeit hier lagen. DieAndern singen an, das Vieh mit ihren Peitschen aus dem Wegezutreiben.
„Wer wagt es, unser Vieh zu mißhandeln?" rief eine rauheStimme. — „Schieß, Angus!"
Rashleigh ries: „Eine gewaltsame Befreiung! Eine gewalt-same Befreiung!" und seine Pistole abfeuernd, verwundete er denMann, der gesprochen hatte.
„Zum Schwert!" rief der Anführer der Hochländer, und so-gleich begann ein Gefecht. Durch einen so urplötzlichen Angriffbestürzt, und gewöhnlich nicht ausnehmend tapfer, vertheidiglensich die Gerichtsdiener, trotz ihrer Ueberzahl, nur schwach.— Ei-nige wollten in das Schloß zurückreiten, als aber ein Schuß hinterdem Lhore abgefeuert wurde, glaubten sie sich umringt, und spreng-ten endlich in verschiedenen Richtungen davon. Rashleigh warunterdessen ausgesticgen und focht zu Fuß einen verzweifelten Kampfmit dem Anführer der Bande. Die Wagcnfenstcr an meiner Seitegestatteten mir, ei» Zeuge dieses Kampfes zu sein. Endlich sielRashleigh.
„Wollt Ihr um Gnade bitten, um Gottes, des Königs Jacobund alter Freundschaft willen?" rief eine Stimme, die ich rechtgut kannte.
„Nein, nein!" entwertete Rashleigh entschlossen.
„Dann stirb, Verräther, in Deinem Laster!" versetzte Mac-Gre-gor, und stieß seinem gefallenen Gegner dasSchwert in die Brust.
Im nächsten Augenblicke war er am Kutschcnfchlage, hob MißVcrnon heraus, half ihrem Water und mir aussteigen, ergriffden Schreiber beim Kopf und warf ihn unter die Räder.