Druckschrift 
2 (1851) Robin der Rothe
Entstehung
Seite
251
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Verdruß Andrews Stimme, der dem Kellner gebot, aufdic Seitezu gehen, und das Thor selbst öffnen wollte.

Wenn sie in des Königs Namen kommen," sagte er,so ha-ben wir nichts zu fürchten wir haben Gut und Blut für ihn gege-ben. Wir brauchen uns nicht zu verstecken, wie manche Leute,Mr. Syddall wir sind weder Papisten, nach Jacobiten."

Vergebens eilte ich die Treppe hinab; ich hörte, wie von demdienstfertigen Schurken ein Riegel nach dem andern wcggeschobenwurde, wobei er beständig seine und seines Gebieters Anhänglich-keit an König Georg rühmte, und es war leicht zu berechnen, daßdie Leute hereintrctcn mußten, ehe ich die Thür erreichte, die Rie-gel wieder vorzuschieben. Ich beschloß, Andrew s Rücken die wohl-verdiente Züchtigung sobald als möglich zukommen zu lassen, undeilte nach der Bibliothek zurück, verrammelte die Thür, so gut ichkonnte, eilte an jene, durch welche Diana und ihr Vater verschwan-den, und bat um Einlaß. Diana öffnete selbst. Sie war völligangekleidet, und verrieth weder Unruhe noch Furcht.

Wir sind so'vertraut mit der Gefahr," sagte sie,daß wirimmer bereit sind, ihr entgegenzutreten. Mein Vater ist bereitsauf er ist in Rashleigh's Zimmer. Wir wollen in den Garteneilen, und dann durch die Hinterthürzu der mir Syddall fürden Nothfall den Schlüssel gab in den Wald fliehen. Niemandkennt die Waldgründe besser, als ich. Haltet sie nur noch einigeMinuten auf. Mein lieber, lieber Frank, lebt noch einmalwohl!"

Sie verschwand wie eine Lufterscheinung, um zu ihrem Vaterzu gelangen, und dieEingedrungenenpochten heftig, undversuchten,die Thür der Bibliothek zu sprengen, als ich wieder hineintrat.

Ihr Räuber!" riefich, indem ich absichtlich die Ursache ihresLärms mißverstand.Wenn Ihr nicht sogleich das Haus verlaßt,schieße ich durch die Thür,"