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2 (1851) Robin der Rothe
Entstehung
Seite
243
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zum Erstaunen, wie viel Unheil nur zwei Worte anzurichten ver-mögen. Bei dieser Gelgenhcit kosteten sie zwei Menschenleben.

Nachdem ich diese Anordnungen getroffen hatte, das Beste, wasmir im Drange des Augenblickes einsicl, das Geheimniß meinerGäste zu sichern, kehrte ich zurück, um ihnen meine Maßregeln mit-zutheilen, und setzte hinzu, daß ich dem Kellermeister den Auftraggegeben hätte, bei jeder Veranlassung selbst zu kommen, da ich glau-ben müsse, daß sie durch seine Vermittlung in dem Schlosse verbor-gen wären. Diana richtete die Augen empor, und dankte mir fürmeine Vorsicht.

Ihr begreift nun mein Geheimniß," sagte sie.Ihr wißtnun ohne Zweifel, wie nahe und theuer der Verwandte mir ist, derhier so oft Zuflucht gefunden hat, und werdet Euch nicht längerwundern, daß Rashleigh, im Besitze eines solchen Geheimnisses,mich mit einer eisernen Ruthe beherrschte."

Ihr Vater fügte hinzu, es wäre ihre Absicht, mich so kurzeZeit als möglich durch ihre Gegenwart zu beunruhigen.

Ich bat die Flüchtlinge, nur auf ihre Sicherheit Rücksicht zunehmen, und daraus zu rechnen, daß ich Alles zur Beförderungderselben aufbieten würde. Dies führte zu einer Mittheilung überdie Lage, in der sie sich befanden.

Rashleigh warmir immer verdächtig," sagte Sir Frederick;aber sein Betragen gegen meine schutzlose Tochter, das sie mir nurmit Widerstreben gestand, und seine Treulosigkeit gegen EurenVater flößten mir Haß und Verachtung für ihn ein. Bei unsererletzten Zusammenkunft verhehlte ich ihm meine Gesinnungen nichtwie ich aus Klugheit allerdings hätte versuchen sollen, und aus Em-pfindlichkeit über die Verachtung, mit der ich ihn behandelte, fügteer zu seinen übrigen Lastern Verrath und Abfall vom Glauben.Ich hoffte damals, daß seine Abtrünnigkeit von geringer Bedeu-tung sein würde. Der Graf von Marr hatte ein tapferes Heer in

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