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Schottland, und Lord Derwentwater, Förster, Kenmore, Win-ton und Andere, sammelten Truppen an der Grenze. Bei meinenausgebreiteten Verbindungen mit den englischen Edelleuten dieserGegend hielt man es für angemessen, daß ich eine Abtheilung vonHochländern begleitete, die über den Früh und Forth nach Nieder-schottland ging, und sich an der Grenze mit den englischen Insur-genten vereinigte. Meine Tochter begleitete mich durch die Gefah-ren und Beschwerlichkeiten eines so langen und mühevollen Zuges."
„Und sie wird ihren theuren Vater nie verlassen!" rief Diana,indem sie sich zärtlich an seinen Arm schmiegte.
„Kaum hatten wir uns mit unsern englischen Freunden verei-nigt, so sah ich, daß unsere Sache verloren war. Die Zahl derStreiter verminderte sich, statt zuzunehmcn, und cs verband sichNiemand mit uns, als Anhänger unseres Glaubens. Die Toriesder herrschenden Kirche blieben meistens unentschieden, und endlichwurden wir von einer überlegenen Macht bei der kleinen Stadt Pre-ston eingcschlossen. Wir vertheidigten uns einen Tag lang tapfer.Am folgenden Tage aber sank unsern Anführern der Muth, und siebeschlossen, sich auf Gnade und Ungnade zu ergeben. Unter diesenBedingungen sich zu ergeben, hieß das Haupt auf den Block legen.Ungefähr dreißig Edellcute dachten so wie ich. Wir stiegen zuPferde, und nahmen meine Tochter, die mein Schicksal durchaustheilen wollte, in die Mitte unseres kleinen Haufens. Ergriffendurch ihren Muth und ihre kindliche Liebe, erklärten meine Gefähr-ten, lieber zu sterben, als sie im Stiche zu lassen. Wir ritten übereinen sumpfigen Wiescngrund, der sich bis zum Fluß Ribble aus-dehnte, durch welchen uns einer von der Partei eine gute Furth zuzeigen versprach. Dieser Sumpf war von dem Feinde nicht starkbesetzt, so daß wir nur einige Reiter fanden, die wir auseinandersprengten oder niederhicben. Wir setzten über den Fluß, erreich-ten die Straße nach Liverpool und trennten uns dann, um an ver-