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2 (1851) Robin der Rothe
Entstehung
Seite
238
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2.88

fragte er, indem er mir demüthig durch den Gang folgte.Ichfürchte, Ihr werdet's sehr traurig und öde im Schlosse finden»Aber Ihr reitet vielleicht zum Mittagscssen wieder zu dem Richterzurück?"

Mach in der Bibliothek Feuer," erwiderte ich.

In der Bibliothek?" antwortete der alte Mann.Seit derganzen Zeit hat Niemand dort gegessen, und es raucht darin, denndie Dohlen haben das Frühjahr im Kamin ihre Nester gebaut, undwir hatten keine jungen Bursche im Schlosse, die sie hätten herab-stoßen können."

Unser Rauch ist besser, als anderer Leute Feuer," sagte An-drew.Der gnädige Herr liebt die Bibliothek. Er ist keiner Eu-rer Papisten, der sich an blinder Unwissenheit erfreut."

Sehr ungern, wie es schien, führte uns der Kellermeister nachder Bibliothek, und gegen die Bermuthung, die seine Aeußerun-gen erwecken mußten, sah es hieraus, als wären unlängst Verbes-serungen getroffen und das Ganze wohnlicher als sonst eingerichtetworden. Auf dem Roste brannte Helles Feuer, trotz dem, wasSyddall von dem Rauche gesagt hatte. Er nahm die Zange, alswollte er das Holz zurecht legen, aber vielleicht mehr, um seineVerlegenheit zu verbergen, und bemerkte dabei, es brenne jetzt al-lerdings gut, hätte aber am Morgen gewaltig geraucht.

Ich wünschte allein zu sein, um mich von den ersten schmerz-lichen Gefühlen zu erholen, die Alles, was mich umgab, in mirhervorrief, und bat daher den alten Syddall, den Renteinnehmerzu holen, der in einiger Entfernung vom Schlosse wohnte. Erentfernte sich offenbar nur mit Widerstreben. Ich befahl daraufAndrew, mir ein Paar starke Gesellen zu verschaffen, denen ertrauen könnte, denn die Bewohner der Umgegend waren Katholi-ken, und Rashleigh, der zu jeder verwegenen Handlung fähig war,hielt sich in der Nähe auf. Andrew übernahm diesen Auftrag mit