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2 (1851) Robin der Rothe
Entstehung
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Weile, und Ihr könnt künftig so gut am Ende des Tisches sitzen,als vordem Andrew."

Nachdem ich nicht ohne Mühe den Vorwitz meines Begleitersgehemmt hatte, erklärte ich Syddall, auf welches Recht sich meinAnspruch gründete, in das Schloß, als mein Eigenthum, eingelas-sen zu werden» Der alte Mann schien sehr bewegt und bekümmertzu sein, und zeigte offenbare Abneigung, mir den Eintritt zu ge-statten, obwohl er mit einem dcmüthigen, unterwürfigen Tonesprach. Ich hatte Nachsicht mit der Regung natürlicher Gefühle,die ihm zur Ehre gereichten, bestand aber auf meinem Willen, ein-gelassen zu werden, und erklärte ihm, daß seine Weigerung michnöthigen würde, gerichtliche Hülfe zu suchen.

Wir kommen vom Richter Jnglcwood," sagte Andrew, umdie Drohung zu verstärken.Es ist jetzt mehr Gesetz im Lande, alsvorher, Mr. Syddall, wo die Rebellen und Papisten machen konn-ten, was ihnen beliebte."

Die Drohung mit den Gerichten tönte furchtbar in des altenMannes Ohr, der wohl wußte, daß er selbst wegen seines Glaubensund seiner Anhänglichkeit an Sir Hildebrand und dessen Söhneverdächtig war. Furchtsam und zitternd öffnete er eine Reben-pforte, die mit vielen Riegeln und Stangen versehen war, undsprach dann die demüthige Hoffnung aus, daß ich seine Treue inAusübung seiner Pflicht entschuldigen würde. Ich beruhigte ihnmit der Versicherung, daß ich wegen seiner Vorsicht eine desto bes-sere Meinung von ihm hätte.

Ich nicht," sagte Andrew;Syddall ist ein alter Duckmäu-ser; er würde nicht aussehen, wie eine weiße Wand und mit denKnieen zittern, wenn es nicht mehr beträfe, als er uns sagen will."

Gott verzeih Euch, Andrew," erwiderte der Kellermeister,daß Ihr so etwas von einem alten Freunde und Mitdiener sagt!Wo wollt Ihr das Feuer angemacht haben, gnädiger Herr?"