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Stammguts dem rechtmäßigen Erben hi'nterlassen; er sei daherentschlossen, das Vermächtniß zu behaupten.
Rashleigh war indeß als Gegner keineswegs gering zu schätzen»Die Nachrichten, welche er der Regierung ertheilt hatte, warenso zur rechten Zeit gekommen; der Umfang seiner Berichte und dieVerschlagenheit, womit er sich Verdienst und Einfluß zu verschaf-fen wußte, batten ihm Gönner unter den Ministern erworben. Wirwaren bereits wegen seiner Entwendung im vollen Streite mit ihm;und nach dem Gange dieses einfachen Rechtshandels zu urtheilen,ließ sich erwarten, daß dieser neue Proceß über unsere ganze Lebens-zeit hinaus verlängert werden könnte.
Um diese Zögerung so viel als möglich zu verhüten, befolgtemein Vater den Rath seines Rechtsbeistandes, bedeutende Hypothe-ken, die auf dem Schlosse Osbaldistone lasteten, einzulösen, undmir die Rechte davon zu übertragen. Die günstige Gelegenheit,einen großen Lheil des bedeutenden Gewinns, den er durch dasschnelle Steigen der Staatspapiere bei der Unterdrückung des Auf-standes gemacht hatte, und die neuesten Beweise von den Gefahrendes Handels, bewogen ihn vielleicht, auf diese Art einen beträcht-lichen Theil seines Vermögens anzulegcn. Sei dem aber, wie ihmwolle, statt mir die Schreibstube zu empfehlen, wie ich gewiß erwar-tete, da ich meine Bereitwilligkeit erklärt hatte, seine Wünsche zuerfüllen, zu was sie mich auch bestimmen möchten, erhielt ich seineWeisung, nach Osbaldistone zu reisen, und es als Erbe und Reprä-sentant der Familie in Besitz zu nehmen. Von dem Richter Jngle-wood sollte ich die Urschrift von meines Oheims Testament erhalten,und zur Sicherung des Besitzes alle die Maßregeln treffen, die, wiekluge Leute sagen, neun Theile des Gesetzes ausmachcn.
Au einer andern Zeit würde ich über diese Veränderung meinerLage erfreut gewesen sein, allein jetzt konnte das Schloß Osbaldi-stone nur schmerzliche Erinnerungen in mir erwecken. Dennoch