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2 (1851) Robin der Rothe
Entstehung
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Meines Bakers Einfluß bei der Regierung und die allgemeine Lhcil-nahme, welche ein Vater erregte, der in so kurzer Zeit so vieleSöhne verloren hatte, würde die Anklage meines Oheims und mei-nes Vetters als Hochverräter wahrscheinlich verhindert haben;allein ihr Urtheil wurde von einem höheren Richterstuhle gefällt.John starb im Gefängnisse an seinen Wunden, und empfahl mirmit seinem letzten Athemzuge einige Falken, die er in Osbaldistone-Hall zurückgelaffrn hatte, und eine schwarze Hündin, Lucie.

Mein armer Oheim war durch die Unfälle seiner Familie unt>die Lage, in die er sich unerwartet versetzt sah, bis zur Erde gebeugt.Er sprach wenig, schien aber dankbar für die Aufmerksamkeiten,die ich ihm zu erweisen bemüht war. Ich war nicht Zeuge seinerZusammenkunft mit meinem Vater, der ersten nach einem so langenZeiträume und unter so traurigen Verhältnissen; aber nach meinesVaters Niedergeschlagenheit zu urtheilen, mußte sie höchst schmerz-lich gewesen sein. Sir Hildebrand äußerte sich mit großer Bitter-keit über Rashleigh, legte ihm den Untergang seines Hauses undden Tod seiner Brüder zur Last, und erklärte, daß weder er, nochseine Söhne sich in politische Ränke gestürzt haben würden, wenndieses Mitglied der Familie nicht gewesen wäre, das dann dochzum Verräther wurde. Er erwähnte einige Male seine NichteDiana mit dem Ausdrucke inniger Zuneigung, und eines Tages,als ich neben seinem Lager saß, sagte er zu mir:Neffe, daThorncliff und sie Alle todt sind, thut mir's leid, daß Ihrsie nicht haben könnt."

Dieser Ausdruck rührte mich damals gar sehr; denn der gutealte Baronet zeichnete gewöhnlich, wenn er des Morgens fröhlichzur Jagd auszog, seinen Liebling Thorncliff dadurch aus, daß erihn einzeln und die klebrigen nur im Allgemeinen nannte. Aberder laute, freudige Ton, womit er zu sagen pflegte:RuftLhorn-cliffruft sie Alle!" bildete einen schmerzlichen Contrast zu