aus, und mein Vetter blieb auf dem Platze. Sein Tod war einempfindlicher Verlust für Ritter Hildebrand, da Thorncliff, trotzseiner rohen Gemüthsart, ein Paar Gran mehr Verstand hatte, alsdie übrigen Brüder, Rashleigh freilich ausgenommen.
Auch Percival, der Trunkenbold, starb in seinem Berufe. AlsJacob in. von den Insurgenten zum Könige ausgcrufen wurde,ging er mit einem andern Edelmanne eine Wette ein, wer den größ-ten Becher starken Branntweins austrinken könnte. Die Aufgabeging in's Ungeheure. Ich habe das eigentliche Maaß vergessen;allein es hatte ein Fieber zur Folge, an dem er unter dem Ruf:„Wasser! Wasser!" nach drei Tagen starb.
Dick brach bei der Warrington-Brücke den Hals, indem er miteinem abgerittenen Pferde, das er einem zu den Insurgenten über-getretenen Kaufmanne aus Manschesteraufschwatzen wollte, übereinen Jaun zu setzen versuchte; das Thier stürzte und der unglücklicheReitknecht verlor das Leben.
Wilfried, der Dummkopf, hatte, wie sich das zuweilen beiseines Gleichen zuträgt, das meiste Glück in der Familie. Er fielin der Schlacht bei Preston, wo er mit großer Tapferkeit focht,obwohl er nie recht begriffen haben soll, was der Gegenstand desKampfes war, und sich nicht immer besinnen konnte, auf welchesKönigs Seite er die Waffen führte. Auch John benahm sich in je-nem Gefechte sehr tapfer und empfing mehrere Wunden, war abernicht so glücklich, auf dem Wahlplatze zu sterben.
Der alte Sir Hildcbrand, dem alle diese auf einander folgendenUnfälle das Herz gebrochen hatten, wurde an dem folgenden Tage,als sich seine Partei ergeben mußte, einer der unglücklichen Gefan-genen, und mit seinem verwundeten Sohne John nach Newgategebracht.
Ich war jetzt von meiner Dienstpflicht befreit, und verlor daherkeine Zeit, das Mißgeschick dieser nahen Verwandten zu lindern.
RobindcrRothc.il. 15