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2 (1851) Robin der Rothe
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Inzwischen war der Aufstand auch in England ausgebrochen.Der unglückliche Graf Derwentwatcr ergriff die Waffen mit demGeneral Foster. Mein armer Oheim, dessen Vermögen durch seineeigene Sorglosigkeit und die Verschwendung seiner Söhne und sei-nes Haushaltes fast bis auf Nichts herabgcsunken war, ließ sichleicht bewegen, der unglücklichen Fahne zu folgen. Ehe er aberdiesen Schritt that, traf er eine Vorsichtsmaßregel, die man ihmnicht zugetraut haben sollte er machte sein Testament.

Nach dieser Verordnung sollten seine Besitzungen auf seineSöhne, von einem zum andern, und auf deren männliche Nachkom-men forterben, bis auf Rashleigh, den er wegen der Abtrünnig-keit von seiner Partei haßte er fertigte ihn mit einem Schillingab, und setzte mich zum nächsten Erben ein. Ich war immereine Art Liebling des alten Herrn gewesen; dennoch ist es wahr-scheinlich, daß er, im Vertrauen auf die Zahl der riesenhaften Jüng-linge, die sich jetzt mit ihm bewaffneten, jene Verfügung mehr fürein todtes Wort hielt, welches er namentlich deshalb hinzufügte,um sowohl öffentlich als häuslich seinen Unwillen über Rashleigh'sVerrätherei zu bekunden. Auch vermachte er der Nichte seiner ver-storbenen Gemahlin, Diana Vernon, jetzt Lady Diana Vernon-Bcauchamp, einige Diamanten, die ihrer Tante gehört hatten,und ein großes silbernes Becken, auf dem die Wappen der FamilienVernon und Osbaldistone eingegraben waren.

Nach dem Rathschlufse des Himmels sollte aber sein zahlreicherund rüstiger Stamm schneller untergehen, als die Wahrscheinlich-keit vcrmuthen ließ. Bei der ersten Musterung der Verschworenenzu Green-Rigg, gerieth Thorncliff mit einem Edelmanne ausNorthumberland, der eben so heftig und unbeugsam war, wie er,über den Vorrang in Streit. Ungeachtet aller Vorstellungen gabensie ihrem Befehlshaber nur Proben, wie er sich auf ihre Manns-zucht verlassen könnte; sie machten ihren Streit mit dem Schwerte