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2 (1851) Robin der Rothe
Entstehung
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äußeres Zeichen des Leidwesens um seinen Herrn, der gesund undmunter war.

Sobald mein Vater aufgestanden war, besuchte er den Stadt-voigt, dessen Güte die höchste Dankbarkeit in ihm erregte, was ermit wenigen, aber männlichen und kräftigen Worten aussprach.Er äußerte sich über den veränderten Zustand seiner Angelegenhei-ten, und bot dem Stadtvoigt unter sehr vortheilhaften Bcdigungenden Antheil an seinem Handelsgeschäfte an, welchen vorher Mac-Vittie gehabt harten. Jarvie wünschte meinem Vater und Owenüber die veränderte Lage der Dinge herzlich Glück, ohne auf ge-zwungene Weise zu läugnen, daß er sein Bestes gethan hätte, wieer selbst behandelt werden möchte; und die Erweiterung ihres Ge-schäftsverkehrs nahm er dankbar an.Hätten die Mac-Vittic'ssich als wackere Männer betragen," sagte er,so würde er ihnennicht gern auf diese Weise den Rang abgelaufen haben, da aber dieSachen anders ständen, müßten sie nun den Schaden tragen."

Jarvie zog mich dann in eine Ecke, und nach einem herz-lichen Glückwünsche fügte er mit einiger Verlegenheit hinzu:Ichwünsche sehr, Mr. Frank, daß so wenig als möglich von den selt-samen Dingen, die wir dort sahen, gesprochen werben möchte.Wenn man nicht vor Gericht befragt wird, thut's nicht gut, vondem schrecklichen Vorfall mit dem Morris zu reden, und die Raths-mitglieder würdcn's nicht für rühmlich halten, daß Einer aus ih-rer Mitte mit Hochländern gcfochten, und ihre Plaids verbrannthätte. Und vor Allem obwohl ich ein verständiger, zuverläs-siger Mann bin, wenn ich auf meinen Beinen stehe so muß ichmich doch wunderlich ausgenommen haben, als ich ohne Hut undPerücke an dem Strauche hing. Stadtvoigt Craham würde mir'swohlgedenken, wenn er die Geschichte wüßte."

Ich konnte ein Lächeln nicht unterdrücken, als ich mich an Jar-vie's Zustand erinnerte, obwohl ich ihn damals gewiß nicht für