welche aus einem allgemeinen Aufstande zu Gunsten des vertriebe-nen Königshauses hervorgehen mußten.
„Laßt nur kommen, Sir, laßt nur kommen," entgegneteMac-Gregor. „Ich habe nie gesehen, daß sich schlechtes Wetterohne Regenschauer aufklärt, und wenn in der Welt das Unterste zuOberst gekehrt ist, haben ehrliche Leute die beste Gelegenheit, sichei» Stück Brod herauszuschneiden."
Ichsüchte das Gespräch wieder auf Diana zu bringen, aber sofrei er sich über die meisten Dinge äußerte, die für mich nichts Er-freuliches hatten, beobachtete er über diesen Gegenstand allein, derfür mich am anziehendsten war, eine gewisse Zurückhaltung, undbegnügte sich, anzudeuten, er hoffe, die Lady werde bald in einemruhigern Lande leben, als Schottland für einige Zeit sein dürfte.Mit dieser Antwort mußte ich zufrieden sein, und mich der Hoffnungüberlassen, daß der Zufall mich wieder, wie früher, begünstigen,und mir wenigstens das traurige Vergnügen gestalten würde, ei-nem Wesen Lebewohl zu sagen, das meine Neigung in einem Hä-hern Grade besaß, als ich glaubte, che ich mich für immer von ihmtrennen sollte.
Wir verfolgten am Rande des Sees ungefähr sechs englischeMeilen weit einen wilden und reizend abwechselnden Pfad, bis wireine Art von hochländischem Meierhof erreichten, welcher an demklaren Wasserspiegel liegt, der, wie ich glaube, Lcdiart genanntwird. Hier fanden wir zu unserem Empfange einen ansehnlichenHaufen von Mac-Gregor's Leuten. Der Geschmack, so wie dieBeredsamkeit wilder, oder genauer zu reden, roher Völkerstämmc,ist gewöhnlich richtig, weil ihm weder System noch Unnatur Fes-seln anlcgen, und ein Beweis davon gewährte mir dieHWahl desPlatzes, wo die Bergbewohner ihre Gäste empfingen. Man hatgesagt, daß ein britischer Monarch wohl thun würde, wenn er dieGesandten einer wetteifernden Macht in der Cajüte eines Kriegs-