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„Es fand keine Ursach zur Eifersucht Statt," erwiderte ichstolz. „Ich würde seine Einsamkeit nicht gestört haben."
„Nun, Ihr müßt nicht böse darüber werden, und unter Eu-ren Locken hervorblicken, wie eine wilde Katze aus einem Epheu-busche; denn Ihr müßt wissen, daß er Euch aufrichtig wohl will,und es bewiesen hat. Eben dies ist's, was die Haide jetzt in Feuersetzt."
„Die Haide in Feuer?" fragte ich. „Ich versteh'Euch nicht."
„Nun," versetzte Robin, „Ihr wißt ja, daß Weiber undGeld an allem Unheil in der Welt Schuld sind. Ich habe EuremVetter Rashleigh nicht mehr getraut, seit er sah, daß Diana Ver-non nicht seine Geliebte werden wollte, und ich glaub', er hat be-sonders deshalb einen Widerwillen gegen die Excellenz gefaßt. Nunkam die Herausgabe Eurer Papiere dazu — und jetzt ist es bewie-sen, daß er, sogleich als er gezwungen worden war, sie herauszu-geben, schnell nach Stirling ritt, und der Regierung Alles, und mehrals Alles sagte, was in der Stille in unsern Gebirgen vorging.Darum hat man ohne Zweifel das Land besetzt, um die Excellenzund die Ladh zu fangen, und unerwartet einen Angriff auf mich zumachen. Der arme Teufel Morris, der sich Alles weiß machenließ, hat sich gewiß von ihm und einigen niederländischen Edelleu-ten verführen lassen, mich in die Falle zu locken.— Aber war'auchRashleigh Osbaldistone der Letzte und Beste seines Geschlechts, undwir sollten je wieder zusammentreffen, so will ich des Todes sein,wenn nicht, ehe wir scheiden, mein Dolch und sein Herzblut miteinander wohl bekannt werden."
Er sprach diese Drohung mit einem furchtbar finstern Blickeaus, und legte dabei die Hand auf den Dolch.
„Ich könnte mich beinahe über das Geschehene freuen," sagteich, „wenn ich hoffen dürste, daß durch Rashleigh's Verrätherei