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2 (1851) Robin der Rothe
Entstehung
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Jungen zu Eurem Empfange auch hier gewesen sein, wie sich'sgebührt."

Der Stadtvoigt schien über diese Abhaltung recht froh zu sein,und ich würde seiner Ansicht vollkommen beigestimmt haben , wennRobin's Enschuldigungen nicht die Bermuthung in mir erweckt hät-ten, daß Diana und ihr Gefährte, den ich als ihren Gatten zu den-ken nicht einmal ertragen konnte, zugleich von Robin's Familiebewirthet wurden.

Während die unangenehmen Gedanken, die jene Bermuthungerregte, mich gleichgültiger gegen die gute Bewirthung machten,bemerkte ich, daß Robin's Aufmerksamkeit uns auch ein besseresNachtlager verschaffen wollte, als wir in der vorigen Nacht gehabthatten. Zwei am wenigsten gebrechliche Bettstellen, die sich anden Wänden der Hütte befanden, waren mit Haidekraut, das ebenin der Blüthe stand, so künstlich gefüllt, daß es, die Blüthen nachoben gekehrt, eine elastische und duftige Matratze bildete. Män-tel, und was man an Betten auftreiben konnte, wurden über die-ses grüne Lager gebreitet, und machten es weich und warm. Jar-vic schien erschöpft zu sein. Ich beschloß daher, meine Mittheilun-gcn für ihn bis zum nächsten Morgen zu versparen, und ließ ihnzu Bett gehen, sobald er eine reichliche Abendmahlzeit, vollendethatte. Obgleich müde und erschöpft, fühlte ich doch selbst nicht diegleiche Neigung zum Schlafe, sondern vielmehr eine ruhelose, fie-berhafte Aengstlichkeit, die zu einem weitern Gespräche zwischenmir und Mac-Gregor führte.

Robi» der Rothe. II.

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