Vierzehntes Kapitel
I» hoffnungslose Nacht versinket mein Geschick;
Ich sah de» letzten Blick der himmlisch-schönen Augen,
De» letzte» Ton der Engclsstimmc hörte ich;
Ihr schönes Antlitz sah vor meinen, Ang' ich schwinden; —Mein Urtheil ist gefallt.
Graf Basic.
„Ich weiß nicht, was ich aus Euch machen soll, Mr. Osbaldi-stone," sagte Mac-Gregor, indem er mir die Flasche zuschob.„Ihr cßt nicht, Ihr zeigt keine Lust zum Schlafe, und trinkt auchnicht, obwohl dieser Bordeaux aus Sir Hildebrand's eigenem Kel-ler kommen möchte. Wäret Ihr immer so enthaltsam gewesen, sowürdet Ihr dem tödtlichen Hasse Eures Vetters Rashleigh entgan-gen sein."
„Wäre ich immer vorsichtig gewesen," erwiderte ich, über denAuftritt erröthend, an den er mich erinnerte, „so würde ich eingrößer Nebel vermieden haben — die Vorwürfe meines Gewissens."
Mac-Gregor warf einen scharfen und etwas grimmigen Blickauf mich, als hätte er erforschen wollen, ob der Vorwurf, den eroffenbar fühlte, absichtlich gemacht worden sei. Er sah, dass ich