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gebe, so sollt Ihr die Wahl haben. — Und wegen der tausend Mark,die noch unter uns in Ordnung zu bringen sind — Heda! EachinMac- Analeister, gib mir meine Lasche!"
Der Angercdete, ein langer, rüstiger Hochländer, der Robin'sLieutenant zu sein schien, brachte aus irgend einem verborgenenOrte eine große lederne Lasche, von Sceotterfell, und reich mitsilbernen Verzierungen und Buckeln besetzt, wie sie vornehme Hoch-länder in vollem Staate vorn an ihrem Schurze zu tragen pflegen.
„Ich will Niemand rathen, diese Tasche zu öffnen, vernichtdas Geheimniß kennt," sagte Robin der Rothe, während er einenKnopf in dieser, den andern in jener Richtung drehte, eine Buckelaufhob, die andere niederdrückte, bis die Ocffnung des Säckels,die mit einer Silbcrplatte verschlossen war, aufsprang. Er machtemir eine kleine/ verborgene Pistole bemerkbar, deren Drücker mitder Oeffnung zusammenhing, und einen Theil des Kunstwerksausmachte, so daß sie gewiß losgchen, und wahrscheinlich den Un-kundigen treffen mußte, der sich bemühte, das Schloß zu öffnen.„Dies," sagteer, die Pistole berührend, „ist mein Schatzmeister."
Der Stadtvoigt setzte seine Brille auf, um die Einrichtung zuuntersuchen, und nachdem er's gethan hatte, gab er die Lasche lä-chelnd und mit einem Seufzer zurück, indem ersagte: „Ach, Ro-bin, hätten alle Leute ihre Beutel so wohl verwahrt gehabt, sowüriL Eure Tasche wohl nicht so gefüllt sein, als sie's dem Gewichtenach ist."
„Sorgt nicht, Vetter!" antwortete Robin lachend, „sic istfür eines Freundes Noth, oder um eine gerechte Schuld zu bezahlen,immer offen. — Hier sind Eure tausend Mark," fuhr er fort, in-dem er eine Geldrolle hcrausnahm. „Zählt sie, und seht zu, obIhr richtig bezahlt seid."
Jarvie nahm schweigend das Geld, und nachdem er es einenAugenblick in der Hand gewogen hatte, legte er's auf den Tisch und