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2 (1851) Robin der Rothe
Entstehung
Seite
189
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wie ein Mensch, der Schmerz erduldet, sich aber vorgenommcnhat, keinen Seufzer auszustoßen, und ich wartete auf eine Gelegen-heit, den wohlgemeinten, aber offenbar verfehlten Ton, in wel-chem Jarvie mit diesem ungewöhnlichen Manne sprach, zu unter-brechen. Das Gespräch kam indeß ohne meine Einmischung zu Ende.

Und seht," sagte der Stadtvoigt,nun Hab' ich gedacht,Robin, da Ihr zu sehr im schwarzen Buche steht, als daß Ihr Ver-gebung hoffen könntet, und zu alt seid, Euch zu ändern, wär'csdoch ein Jammer, wenn so ein Paar hoffnungsvolle Jungen zu der-gleichen gottlosem Gewerbe auferzogen würden, wie das Eurige,und ich wollte sie gern als Lehrlinge an den Weberstuhl setzen, wieich selbst angefangen habe, und mein Vater, der Vorsteher, vormir, obwohl ich jetzt, dem Geber sei Dank! im Großen handleund und"

Er sah einen Sturm auf Robin's Stirn aufstcigen, was ihnwahrscheinlich bewog, zur Milderung seines mißfälligen Vorschlags,das zu berühren, womit er seineGroßmuth, wenn man sie an-nahm, hatte krönen wollen.Und Robin, Mensch, Ihr brauchtnicht so finster auszusehen; denn ich zahle Lehrgeld, und will Euchwegen der tausend Mark auch nie mehr plagen."

6ealle I»!lli» lliaoul! Hunderttausend Teufel!" rief Robin,indem er aufsprang, und durch die Hütte schritt.Meine SöhneWeber! iviillia molliZlleant! Lieber wollt' ich alle Weberstühlein Glasgow, Weberbäume und Weberschiffe im Höllenseuer bren-nensehen!"

Nicht ohne Mühe machte ich dem Stadtvoigt, der auf eineAntwort sann, begreiflich, wie ungeziemend und bedenklich es sei,unscrm Wirthe über diesen Punkt zuzusetzen; und nach einigenAugenblicken hatte Robin seine heitere Stimmung wieder erlangt.

Aber Ihr meint es gut Ihr meint es gut," sagte er,gebtmir die Hand, Nicol, und wenn ich je meine Söhne in die Lehre