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2 (1851) Robin der Rothe
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gründe einer guten Erziehung. Sie können nicht einmal das Ein-maleins, welches doch die Wurzel aller nützlichen Kenntnisse ist,und sie lachten und spotteten mich nur aus, als ich ihnen über ihreUnwissenheit meine Meinung sagte. Ich glaube, sie können wederlesen, noch schreiben, noch rechnen wenn man so etwas von sei-nen eigenenVerwandten in einem christlichen Lande glauben kann."

Wenn sie's könnten, Vetter," sagte Mac-Gregor sehr gleich-gültig,so müßten sie's von selbst gelernt haben, denn wo zumHenker hätt' ich einen Lehrer für sie hcrbckommen sollen? WolltIhr etwa, ich hätte an's Thor Eurer Schule in Glasgow anschla-gcn lassen sollen: Robin der Rothe braucht einen Lehrmeister fürseine Knaben?"

Rein, Vetter," cntgegnete Mr. Jarvie,aber Ihr hättetdie Jungen dahin schicken sollen, wo sic Gottesfurcht und die Ge-bräuche gesitteter Leute hätten lernen können. Sie sind so unwis-send, wie das Vieh, das Ihr sonst zu Markte triebet, oder wiedie englischen Bauern, die cs kauften, und können nichts Nützli-ches thun."

Hm!" antwortete Robin,Hamish kann einen Birkhahn imFluge mit einer einzigen Kugel herabschießen, und Robert stößteinen Dolch durch ein zweizölliges Bret."

Desto schlimmer für sie, Vetter! Desto schlimmer für sicBeide!" rief der Kaufmann von Glasgow mit sehr bestimmtemTone.Wenn sie nichts können, als das, so war'es besser, siekönnten gar nichts. Sagt selbst, Robin, was Ihr mit allem die-sen Hauen und Stoßen und Schießen gewonnen habt? Und wäretIhr nicht glücklicher, da Ihr im ehrlichen Gewerbe hinter EuremVieh herzoget, als Jhr's je seitdem an der Spitze Eurer hochländi-schen Landstreicher und Anhänger wäret?"

Ich bemerkte, daß sich Mac-Gregor, während sein wohlmei-nender Vetter auf diese Weise mit ihm sprach, drehte und krümmte,