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2 (1851) Robin der Rothe
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wisse stolze Zurückhaltung zeigte, als Rodln ihn bcwillkommte,Entschuldigungen wegen der geringen Bequemlichkeiten machte, undnach seinem Befinden fragte.

Ich bin ziemlich wohl, Wetter," sagte der Stadtvoigt,ganz leidlich, ich dank'Euch. Und was die Bequemlichkeit be-trifft, so kann man ja den Salzmarkt nicht mit sich schleppen, wiedie Schneck' ihr Haus und es freut mich, dasi Ihr den HändenEurer Nichtfreundc entkommen seid."

Gut; gut also," erwiderte Robin.Was fehlt Euch,Mann? Ende gut, Alles gut. Die Welt hält noch'neu Lag.- Kommt, nehmt einen Becher Branntwein. Euer Vater, derVorsteher, nahm zu jeder Zeit einen an."

Es sei denn, daß er müde war, Robin, und das bin ich heuteaufmehr als eine Art geworden. Aber," fuhr er fort, und füllte lang-sam einen kleinen hölzernen Becher, die drei Gläser halten mochte,er war ein mäßiger Mann, wie ich auch bin. Auf Eure Ge-sundheit, Robin, und Euer Wohlsein hier und dort! Auch meineBase Helene soll leben, und Eure beiden hoffnungsvollen Söhne,von denen ich später mehr sagen will."

Mit diesen Worten leerte er den Becher ernsthaft und bedäch-tig, während mir Mac-Gregor von der Seite zuwinkte, als ver-höhne er den Ausdruck von Weisheit und Ansehen, den der Stadt-voigt gegen ihn annahm, und hier, wo Robin an der Spitze einesbewaffneten Clans stand, stärker zeigte, als im Gefängnisse vonGlasgow, wo er in Jarvie's Gewalt war. Es schien, als wollteMac-Gregor mir zu verstehen geben, er dulde den Ton, welchensein Wetter annahm, theils aus Achtung gegen die Rechte der Gast-freundschaft, aber noch mehr des Spaßes wegen.

Als der Stadtvoigt den Becher niebersetztc, erkannte er auchmich, und begrüßte mich herzlich, lehnte aber für den Augenblickweitere Mittheilungcn ab.