Dreizehntes Kapitel.
Danglc. Wahrhaftig, ich denke, der Ans-lcgcr ist von Beiden am schwer-sten zu verstehen. vrilic.
Ich hatte meinen Gefühlen in diesem Anfalle kaum freien Laufgelassen, als ich mich meiner Schwäche auch schon schämte. Ich erin-nerte mich, daß ich seit einiger Zeit bemüht gewesen war, DianaBernon, wen» der Gedanke an sie in mir aufstieg, als eine Freun-din zu betrachten, an deren Wohl ich zwar immer lebhaften Anthcilnehmen würde, mit der ich aber wenig nähere Verbindung habenkönnte. Aber die beinahe unterdrückte Zärtlichkeit ihres Beneh-mens, das Romanhafte unseres plötzlichen Zusammentreffens, wocs sich so wenig erwarten ließ, waren Umstände, die mich ganz ausder Fassung brachten. Ich erholte mich indeß eher, als sich erwar-ten ließ, und ohne mir Zeit zu gönnen, meine Beweggründe genauzu untersuchen, verfolgteich den Weg weiter, auf dem ich mich be-fand, als mich jene sonderbare Erscheinung überraschte.
„Ich übertrete das Verbot nicht, das sie mir so ernsthaft gab,"dachte ich bei mir selbst, denn ich setzte nur meine Reise auf der ein-zigen offenen Straße fort. „Wenn ich auch meines Vaters Eigen-