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2 (1851) Robin der Rothe
Entstehung
Seite
171
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Ausweichen Verdacht? Und wer seid Ihr? Oder wie ist EuerName?" fuhr er fort.

Ich weiß wirklich nicht, Sir," sagte ich,warum ich einemFremden so viele Fragen beantworten sollte. Ich habe Euch genuggesagt, um Euch zu überzeugen, daß Ihr in eine gefährliche undunruhige Gegend reiset. Wollt Ihr weiter gehen, so ist es EureSache; aber da ich nicht nach Eurem Namen und Geschäft frage,so werdet Zhr mich verbinden, wenn Ihr mich auch nicht danachfraget."

Mr. Frank Osbaldistone," sagte der andere Reiter mit einerStimme, die durch alle meine Nerven bebte,sollte seine Lieblings-lieder nicht pfeifen, wenn er unerkanntzu bleiben wünscht."

Und Diana Vernon denn sie, in einen Reitermantcl ge-hüllt, war es, die zuletzt sprach pfiff mit lustiger Nachäffungden andern Theil der Melodie, bei der sie mich überraschte.

Guter Gott!" riefich, wie vom Donner gerührt.KönntIhr es sein, Miß Vernon, an einem solchen Orte zu einer sol-chen Stunde, in einem so gesetzlosen Lande in solcher"

In solcher männlichen Kleidung, wollt Ihr sagen? Aberwas ist zu thun! Am Ende bleibt die Philosophie des vortreffli-chen Corpora! Nym doch die beste es geht, wie's gehen kann

paiica verbs."

Während sie dies sprach, benutzte ich begierig einen ungewöhn-lich Hellen Strahl des Mondes, um ihren Begleiter zu betrachten,da man leicht denken kann, daß es mich überraschen und jedes Ge-fühl der Eifersucht in mir erregen mußte, Miß Vernon an einemso einsamen Orte, auf einer so gefahrvollen Reise und unter demSchutze eines einzelnen Mannes zu finden. Der Reiter sprach nichtmit Rashleigh's tiefer, melodischer Stimme; seine Töne waren hö-her und gebieterischer; überdies war er größer als jener Hauptge-genstand meines Haffes und Argwohns. Eben so wenig glich der