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2 (1851) Robin der Rothe
Entstehung
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meine Nerven sich spannen. Ich fühlte mich gestimmt, die Sorgenvon mir zu werfen und der Gefahr Trotz zu bieten, und pfiff unwill-kührlich, indem ich der Kälte wegen meine Schritte beschleunigte.Stolzer und höher schlugen meine Lebenspulsc, je mehr mein Ver-rraucn auf die Stärke, den Muth und die Hülssmittel in mir selbst,zunahm. Ich war so verloren in diese Gedanken und in die Ge-fühle, welche sie erregten, daß mich zwei Reiter einholten, und ichderen Annäherung erst bemerkte, als beide mir zur Seite waren,der zur Linken sein Pferd anhielt, und mich auf englisch anredete:

Heda, Freund, wohin so spät?"

Au meinem Abendessen und Nachtlager in Aberfoil," ver-setzte ich.

Sind die Wege offen?" fragte er mit demselben gebieteri-schen Tone der Stimme.

Das weiß ich nicht," war meine Antwort.Ich werde eserfahren, wenn ich hinkomme; aber," fügte ich hinzu, indem ichmich an Morris Geschick erinnerte,wenn Ihr Engländer seid,so ratbe ich Euch, bis cs Tag wird, zurückzukehren. Es sind Un-ruhen in der Gegend vorgefallen, und ich möchte nicht behaupten,daß es für Fremde ganz sicher sei."

Die Soldaten zogen den Kürzern? Nicht wahr?" fragteder Reiter.

So geschah's, und das Kommando eines Officiers wurdetheils nicdergemacht, theils gefangen genommen."

Wißt Ihr das gewiß ?" entgegnete der Reiter.

So gewiß, als ich Euch sprechen höre;" erwiderte ich.Ichwar wider Willen Zeuge des Gefechtes."

Wider Willen?" fuhr der Fragende fort;also hattet Ihrkeinen Theil daran?"

Gewiß nicht," gab ich zur Antwort.Ich wurde von demköniglichen Officier festgehalten."