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2 (1851) Robin der Rothe
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ziehen, und es uns überlassen, die Sache auszuführen, wenn wirkönnen."

So ist es, Ihr Herren," sagte der Herzog, glühend vorUnwillen, als er den Brief gelesen hatte, der auf ein schmutzigesStück Papier geschrieben, aber sehr pünktlich addressirt war:Zu den höchst geehrten Händen Sr. Herrlichkeit, des hohenund mächtigen Prinzen, Herzog w. rc.""Unsere Verbündetenhaben uns verlassen, meine Herren, und einen Separatfrieden mitdem Feinde geschlossen."

Es ist eben das Schicksal aller Bündnisse," sagte Garschat-tachin;die Holländer wollten uns denselben Streich spielen, wennwir ihnen nicht in Utrecht zuvorgekommen wären."

Ihr seid spaßhaft, Sir," sagte der Herzog mit einem Lä-cheln, welches verricth, wie wenig ihm der Scherz gefiel,undunsere Geschäfte sind grade jetzt von ernsterer Art. Ich glaube,keiner von Euch Herren wird dazu rachen, weiter in's Land vorzu-dringcn, da wir weder durch freundlich gesinnte Hochländer, nochdurch Fußvolk unterstützt werden? "

Eine einstimmige Antwort sagte, daß ein solches Unternehmenwahrer Wahnsinn sein würde.

Auch würde es keine große Weisheit verrathen, wenn wiruns hier einem nächtlichen Ucberfalle aussctzen wollten," fügte derHerzog hinzu.Ich mache daher den Vorschlag, uns nach denHäusern Duchray und Gartartan zurückzuziehen, und bis zumMorgen sichere Wach' und Huth zu halten. Aber ehe wir unstrennen, will ich Robin in Eurer Gegenwart verhören, damit IhrEuch mit eigenen Augen und Ohren überzeuget, wie unpassend essein würde, ihm zu fernem Gewaltthätigkeiten Raum zu lassen."Er gab demnach Befehl, und der Gefangene wurde vorgeführt.Seine Arme waren über den Ellenbogen mit einem Sattelgurtefest an den Leib geschnallt. Zwei Unteroffiziere führten ihn, und