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fangenen, jeden in einen Plaid gebunden, und in so viel Stücke zer-hackt, als Würfel im Tartan sind."
Als sie in ihren Drohungen eine Pause machte, setzte Thorn-ton mit großer Kaltblütigkeit hinzu: „Bringet meine, des Haupt-manns Thornton, Empfehlung an den kommandirenden Officier,und saget ihm, er möge seine Pflicht rhun, und seinen Gefangenensichern, ohne an mich zu denken. Wenn ich thöricht genug war,mich von diesen verschlagenen Wilden in einen Hinterhalt locken zulassen, so bin ich auch weise genug, um zu wissen, wie ich dafürsterben muß, ohne dem Dienste Schande zu machen. Mich beküm-mern nur meine armen Soldaten, daß sie in so mörderische Händegefallen sind."
„Still! Still!" rief Jarvie. „Seid Ihr Eures Lebensmüde?— Grüßt den Befehlshaber von mir, dem Stadtvoigt Jar-vie, obrigkeitliche Person in Glasgow, wie's mein Vater, derVorsteher, vor mir war — und sagt ihm, hier wären einige wackereMänner in großer Bedrängniß, und könnten leicht in noch größeregerathcn, und er könnte nichts Besseres für's gemeine Wohl thun,als wenn er Robin wieder seiner Wege gehen ließe. Es ist hierschon bereits etwas Böses geschehen; da es aber fast nur den Zöll-ner betroffen hat, ist's nicht der Mühe werlh, viel Lärmen darüberzu machen."
Mit diesen sehr widersprechenden Aufträgen der Parteien, fürwelche der Erfolg meiner Sendung am wichtigsten war, und mitder Lady wiederholter Ermahnung, ihren Auftrag genau undwörtlich auszurichten, wurde ich endlich entlassen. Andrew durftemich begleiten, vermuthlich um seiner ungestümen Bitten loszu-werden. Besorgt indeß, daß ich mit Hülfe meines Pferdes den Be-gleitern entfliehen möchte, oder vielleicht auch, um ein Unterpfandvon einigem Wcrthc zu behalten, sagte man mir, daß ich zu Fußereisen müßte, Escortirt durch Hamish Mac-Gregor, den ältern