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2 (1851) Robin der Rothe
Entstehung
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weiß. Eh' ich sagte, der arme Tropf dort sei gesetzmäßig um's Le-ben gekommen, eher wollt'ich mich an seine Seite legen lassen.Aber ich glaub', Ihr wäret die erste Hochländerin, diedergleichengegen den Verwandten ihres Mannes thäte."

Wahrscheinlich war der entschlossene To», mit dem Jarviediese letzten Worte sprach, besser geeignet, auf das harte Herz sei-ner Muhme Eindruck zu machen, als der bittende Ausdruck, den erbisher angenommen hatte. Sie ließ uns Beide vor sich treten.Euer Name," sagte sie zu mir,ist Osbaldistone? Dec todteHund, den Ihr sterben sähet, nannte Euch so."

Mein Name ist Osbaldistone," lautete meine Antwort.

So ist Rashleigh, wie ich vermuthe, Euer Vorname?" fuhrsie fort.

Nein; mein Name ist Frank."

Aber Ihr kennt Rashleigh Osbadistone? Er ist EuerBruder, wenn ich nicht irre, oder wenigstens Euer Verwandterund genauer Freund?"

Mein Verwandter ist er, aber nicht mein Freund," entgeg-nete ich.Wir hatten vor Kurzem erst einen Zweikampf, bei demuns Jemand trennte, der, wie ich vernehme, Euer Mann ist.Mein Blut ist an seinem Schwerte kaum trocken, und die Wunde inmeiner Seite vernarbt noch nicht. Ich habe wenig Grund, ihnFreund zu nennen."

Wenn Ihr also nichts mit seinen Anschlägen zu thun habt,"erwiderte sie,so könnt Ihr sicher und ohne etwas für Eure Freiheitzu befürchten, zu Galbraith und seinen Leuten gehen, und eine Bot-schaft von Mac-Gregor's Frau überbringen?"

Ich antwortete, daß ich keinen vernünftigen Grund wüßte,weshalb die Miliz-Männer mich fcsthalten sollten, und daß ich fürmich nichts zu befürchten haben würde; könnte es meinem Freundeund meinem Diener, als ihren Gefangenen, zum Schutze gereichen,

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