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mit so bewundernswerther Schnelligkeit Perücke, Hut, Rock,Weste, Strümpfe und Schuhe abnahmen, daß der arme Schelm,der als wohlgekleideter und anständig ausschender Diener auf denRücken gefallen war, ausgeschält, kahlköpfig, einer Vogelscheuchegleich, wieder aufstand. Ohne Rücksicht auf seine bloßen Füße,welche an den scharfen Felsstückcn verletzt wurden, schleppten sie ihndann durch alle Hindernisse dem Wege zu.
Bei dem Herabsteigcn der Hochländer entdeckten die Luxaugenderselben Mr. Jarvie und mich, und sogleich umringte uns ein hal-bes Dutzend von ihnen, drohte mit Dolch und Schwert, und rich-tete die Pistolen auf uns. Widerstand würde Wahnsinn gewesensein, besonders da wir keine Waffen hatten, um einen solchen Ver-such wagen zu können. Wir ergaben uns daher in unser Schicksal,und mit großer Rohheit von Seiten derer, welche bei unserer Toi-lette Beistand leisteten, sollten wir (um mich eines Ausdruckes desKönig Lear zu bedienen) in den Zustand des federlosen zweibeinigenThicres, Andrew, versetzt werden, der, vor Furcht und Kälte zit-ternd, in einiger Entfernung stand. Zum Glück wurden wirin-deß von diesem Elend errettet, denn als man mir eben meine mitSpitzen besetzte Halsbinde und dem Stadtvoigt den Ueberrest seinesReitrockcs abgenommen hatte, erschien Dougal, und die Scene än-derte sich. Mit strengem, verweisendem Tone, unter Flüchenund Drohungen, wie ich aus der Heftigkeit seiner Geberden schloß,nöthigte er die Plünderer, nicht allein von fernerem Raube abzu-stchen, sondern auch die bereits gemachte Beute wieder zurückzuge-bcn. Er entriß meine Halsbinde dem Menschen, der sie genommenhatte, und knüpfte sie mir in seinem Eifer mit so erstickender Ge-walt um den Hals, daß ich glauben konnte, er sei während seinesAufenthaltes in Glasgow nicht nur ein Gehülse des Kerkermeistersgewesen, sondern auch bei dem Henker in die Lehre gegangen. Erwarf dem Stadtvoigt die zerfetzten Ueberrestc seines Rockes über die