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2 (1851) Robin der Rothe
Entstehung
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sendfacher Wiederholt vervielfältigte, das Zischen der brennende»Granatenzünder und der Knall dieser Wurfgeschosse, das Hurrahder Soldaten und das Geschrei ihrer hochländischen Gegner, beflü-gelten ich schäme mich nicht, es zu gestehen mein Verlangen,einen sichern Ort zu erreichen. Die Beschwerlichkeiten des Klet-terns vermehrten sich bald so sehr, daß ich verzweifelte,Dougaleinzu-holen , der sich von Felsen zu Felsen, von Stamm zu Stamm, mitder Leichtigkeit eines Eichhörnchens aufschwang, und ich blickte zu-rück, um zu sehen, was aus meinen andern Gefährte» gewordenwar. Beide waren in einen traurigen Stand der Ruhe versetzt.

Der Stadtvoigt, dem, wie ich vermuthete, die Furcht eineaugenblickliche Gewandtheit verliehen hatte, war ungefähr zwanzigFuß hoch von dem Pfade aufgestiegcn, als er bei einem weitenSchritte von einem Felsenstück zum andern ausglitt; und er würdezu seinem Vater, dem Vorsteher, hcimgegangen sein, hätte nichtder starke Zweig eines Dornstrauches die Schöße seines Reitrockeserfaßt und ihn in der Luft schwebend erhalten.

Andrew war mit mehr Glück in die Höhe geklettert, bis er denGipfel eines kahlen Felsens erreichte, der über den Wald hervorragteund ihn, wenigstens seiner Meinung nach, allen Gefahren desnahen Scharmützels aussetzte und der zugleich so steil und unzugäng-lich war, daß er sich weder vorwärts, noch rückwärts wagte. Aufder schmalen Felsenfläche hin- und hertrippelnd, flehte er abwech-selnd in gaelischerund englischer Sprache um Erbarmen, je nachdemsich der Sieg auf diese oder jene Seite zu neigen schien; aber seineAusrufungen wurden nur durch das Stöhnen des Stadtvoigts be-antwortet, welchen die Furcht eben so sehr quälte, als seine schwe-bende Lage.

Als ich Jarvie's bedrängte Lage sah, war mein erster Gedanke,ihm Beistand zu leisten; doch dies war ohne Andrew's Mithülfe un-