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2 (1851) Robin der Rothe
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Vorwärts, marsch!" rief der Unterofficier.Hurrah, Kin-der! FürRvbin's Kopf und einen Beutel voll Gold!"

Er beschleunigte seinen Schritt zum Laufe, gefolgt von seinensechs Mann; doch als sie die erste Wendung des steilen Pfades er-reichten, krachten ein Dutzend Fcuergcwehre von verschiedenen Sei-ten des Passes schnell nach einander und gut gezielt. Durch denLeib geschossen suchte der Corporal noch immer die Höhe zu erklim-men und hob sich mit den Händen an den Felsen empor, bis er nacheiner verzweiflungsvollen Anstrengung losließ und vom Rande derKlippe in den tiefen See hinabstürzte, in welchem er ertrank. Vonden Soldaten sielen drei, theils todt, thcils kampfunfähig; dieUebrigen zogen sich, mehr oder weniger verwundet, auf die Haupt-macht zurück.

Grenadiere an die Spitze!" rief der Eapitain Thornton.Bekanntlich führten diese Art Soldaten damals jene zerstörendeFeuerwaffe, von der sie den Namen hatten. Die vier Grenadiererückten vor. Der Officier befahl den übrigen Soldaten, sich bereitzu halten, sie zu unterstützen, und rief uns zu:Sorgt für EureSicherheit meine Herren!"

Hauptmann Thornton an der Spitze griffen die Soldaten nunmit einem Hurrah an. Die Grenadiere bereiteten sich, ihre Gra-naten in die Gebüsche zu werfen, in denen der Hinterhalt lag, unddie Andern hielten sich fertig, sie zu unterstützen. Dougal, derim Handgemenge vergessen worden war, sprang weislich in dasDickicht, welches über dem Theile des Weges hing, wo wir zuerstHalt machten, und kletterte dann mit der Behendigkeit einer wildenKatze in die Höhe. Ich folgte unwillkührlich seinem Beispiele, weilich fürchtete, daß das Feuer dcrHochländer den offenen Pfad be-streichen möchte. Ich kletterte, bis ich keinen Athcm mehr hatte;denn das ununterbrochene Feuer, das bei jedem Schüsse ein tau-