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2 (1851) Robin der Rothe
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zu werden, bis die Beine unsrer Pferde durch die Dächer getretenwären.

Nach Allem, was wir sehen konnten, war das Ha>is der Mrs.Mac-Alpine, einen so elenden Aufenthalt es auch darbot, noch im-mer bei weitem das beste im ganzen Dorfe, und ich wage zu behaup-ten (wenn meine Beschreibung Dich neugierig machen sollte, es zusehen), daß Du es schwerlich heutige» Tages sehr verbessert findenwirst, denn die Schotten sind kein Volk, das Neuerungen baldannimmt, selbst wenn sie sich unter der Gestalt der Verbesserungzeigen.

Die Bewohner dieser elenden Hütten wurden durch das Ge-räusch unsrer Abreise aufgestört, und während die Soldaten, zwan-zig an der Zahl, sich in Reih'und Glied stellten, betrachteten unsmehrere alte Weiber durch die halbgeöffneten Lhüren. Als dieseSybillen ihre grauen Köpfe hervorstreckten, die zum Lheil mit eng-anliegenden Flanellhauben bedeckt waren, und ihre runzeligenStirnen und langen magern Arme unter allerhand Gebehrden, un-ter Achselzucken und Gemurmel in gaelischer Sprache, zeigten, dastellte» sich meiner Einbildungskraft Macbcth's Hexen dar, und ichglaubte in den Zügen dieser Alten den Groll der Schicksalsschwesternzu lesen. Auch die kleinen Kinder, welche hervorzukommen anfin-gen, theils ganz nackt, theils mit Lumpen von gestricktem Zeuge be-deckt, Naschten in die kleinen Hände, und wiesen den englischenSoldaten die Zähne, und zwar mit einem Ausdrucke von National-haß und Bosheit, der über ihr Alter zu gehen schien. Ich bemerktevorzüglich, daß keine Männer, nicht einmal Knaben von zehn oderzwölf Jahren unter den Bewohnern des Dorfes zu sehen waren,welches doch für seine Größe volkreich zu sein schien, und mich er-griff der Gedanke, daß wir auf unscrm Zuge wohl noch kräftigereBeweise ihres bösen Willens erhalten dürften, als die, welche die