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2 (1851) Robin der Rothe
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sagte er,so würden wir einen kurzen Aufenthalt nicht bedauern,sobald er zum Dienste des Königs nöthig wäre; sollten wir aber an-ders gesinnt sein, so habe er seine Pflicht gethan."

Wir mußten mit einer Entschuldigung zufrieden sein, die wirerfolglos zurückgewiesen hätten, und schickten uns an, ihnaufsci-nem Marsche zu begleiten.

Nie werde ich die angenehme Empfindung vergessen, mit der ichdie dunkle, räuchriche, erstickende Atmosphäre der hochländischenHütte gegen die duftige Frische der Morgenluft vertauschte, als dieStrahlen deraufgehcnden Sonne, aus cincmZelte goldener und pur-purnerWolkenhervorbrcchcnd, eine Gegend beleuchteten, schönerundromantischer, als ich je eine erblickt hatte. Links lag das Thal, wel-ches der Forth in der Richtung nach Osten durchströmte, die rei-zende, einzeln liegende Anhöhe mit allen ihren Laubgewindcn um-ziehend. Zur Rechten breitete sich mitten unter Wäldern, Hügelnund Felsen das Bett eines großen Bergsces aus, auf dessen Flächeder Morgenwind leichte Wellen kräuselte, in ihrer leisen Strömungim Sonnenscheine glänzend. Hohe Hügel, Felsen und Dämme,von Birken- und Eichenwäldern umwogt, begränztcn diese bezau-bernde Wasserfläche, und das Laub, welches im Winde rauschte undin der Sonne schimmerte, verlieh der tiefen Einsamkeit eine Artvon Leben und Bewegung. Nur der Mensch erschien geringer ineiner Gegend, in der die ganze Natur sich großartig und erhabenzeigte. Die armseligen Hütten, deren das Dorf, welches Clachanvon Aberfoil genannt wurde, ungefähr ein Dutzend zählte, bestan-den aus losen Steinen, mit Lehm verbunden, waren mit Rasen ge-deckt, der auf unbehauenen Birken- und Eichenstämmen aus denWäldern ringsumher, lag. Die Dächer reichten so tief herab,daß Andrew die Bemerkung machte, wir hätten in der vergangenenNacht über das Dorf reiten können, ohne dessen Nähe gewahr

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